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type: "Article"
title: "Zusatzwerkstoffe in der Industrie: Welche Funktionen?"
description: "Metallische Legierungen bilden im Allgemeinen das „Herzstück“ massiver Werkstoffe. Sie können bestimmten Produkten zudem lokal spezifische Eigenschaften verleihen. Oberflächenbehandlungen, die die Korrosionsbeständigkeit erhöhen oder ein Bauteil mit ansprechender Optik ermöglichen (etwa Gold- oder Palladiumbeschichtungen für die Luxusindustrie), stellen darüber hinaus..."
resource: "https://filab.fr/de/blog/2026/06/zusatzwerkstoffe-in-der-industrie-welche-funktionen/"
tags: ["Gesundheit", "Luxus", "Metallurgie", "Polymer", "Beiträge", "Industrie", "Metalle", "DE", "pll_69f85d83511be"]
timestamp: "2026-06-10T14:33:05Z"
published: "2026-06-10T14:33:05Z"
language: "de"
author: "Filab"
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# Zusatzwerkstoffe in der Industrie: Welche Funktionen?

Metallische Legierungen bilden im Allgemeinen das „Herzstück“ massiver Werkstoffe. Sie können bestimmten Produkten zudem lokal spezifische Eigenschaften verleihen.

Oberflächenbehandlungen, die die Korrosionsbeständigkeit erhöhen oder ein Bauteil mit ansprechender Optik ermöglichen (etwa Gold- oder Palladiumbeschichtungen für die Luxusindustrie), stellen darüber hinaus eine lokale Anwendung metallischer Legierungen dar.

Diese Werkstoffe können auch für die Verbindung von Baugruppen oder die gezielte Verstärkung stark beanspruchter Bereiche eingesetzt werden. Werden sie daher als **Zusatzwerkstoffe** bezeichnet, besteht ihre Funktion darin, eine mechanische Verbindung entweder mit den zu verbindenden Elementen oder zwischen diesen Elementen herzustellen. Sie werden außerdem eingesetzt, um in einer bestimmten Anwendung stark beanspruchten Bereichen eine spezifische Funktion zu verleihen: Man spricht dann von **Auftragschweißen**.

Der oberflächliche Auftrag eines metallischen Werkstoffs mit hohen mechanischen Eigenschaften sowie guter Verschleiß- und/oder Korrosionsbeständigkeit schützt das Grundmetall, auf das er aufgebracht wird, und erhöht so dessen Lebensdauer. Die Anwendungen dieses Auftragschweißverfahrens sind vielfältig: Schutz vor Verschleiß durch abrasive Stoffe (Lebensmittelindustrie, Mineralindustrie, Tiefbau, Keramik usw.), mechanische Verstärkung von Werkzeugen (Stempel, Matrize, Form usw.), Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit (Kessel im Nuklearsektor usw.).

Um die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Zusatzwerkstoffe sicherzustellen, sind die **Prüfung ihrer Eigenschaften** und die Beherrschung ihrer Verarbeitung entscheidend. Geprüft wird ihre chemische Zusammensetzung (Legierungen auf Zinn-, Kupfer-, Silber- oder Aluminiumbasis für das Löten sowie Eisen-, Nickel- oder Kobaltbasis für das Schweißen und Auftragschweißen), aber auch die mit diesen Werkstoffen erzielten Schweißnähte oder Auftragschichten (metallografische Untersuchung zur Kontrolle der Schweißnaht, Beurteilung der Wärmeeinflusszone, metallografische Struktur zur Beurteilung der Auftragschweißkarbide usw.).

Mit umfassender Erfahrung in der Anwendung analytischer Verfahren zur Charakterisierung von Zusatzwerkstoffen und anerkanntem Fachwissen unterstützt FILAB Sie bei Ihren Anforderungen an die Prüfung von Zusatzwerkstoffen, Schweißnähten oder Auftragschichten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an unsere Experten: [contact@filab.fr](mailto:contact@filab.fr)
