Labor für Fehleranalyse in der Glasindustrie

Chemische Analyse Problemlösung F&E-Unterstützung

Sie möchten eine Fehleranalyse an Ihren Glasprodukten durchführen lassen

Mit welchen Herausforderungen sind Industrieunternehmen in der Glasindustrie konfrontiert?

Die Glasindustrie gehört zu den wenigen Wirtschaftszweigen, deren Fertigungstechniken im Wesentlichen auf handwerklichen Berufen beruhen. Die fehlende Standardisierung der Produktionsmittel, die Fragilität der Materialien und die Knappheit an Fachwissen verleihen der Glasindustrie starke industrielle Anforderungen bei der Entwicklung von robustem, innovativem Glas, das den gesundheitlichen und ökologischen Anforderungen entspricht.

Die Problematik von Glasfehlern

Flachglas, Hohlglas, Glasfaser oder auch Kristallglas: die Untersuchung ihrer Eigenschaften ermöglicht es Unternehmen, ihre Montage, Verpackung und Verwendung besser zu beherrschen. Diese technische Herausforderung veranlasst Hersteller und Händler der Glasbranche, auf externe Labore zurückzugreifen, um sie bei der Kontrolle ihrer Materialien, der Optimierung ihrer Produktionsprozesse und der Entwicklung wirksamer Oberflächenbehandlungen zu unterstützen.

Das FILAB-Labor wird in der Regel bei zwei Arten von Problemstellungen hinzugezogen:

Die Wechselwirkungen zwischen der Verpackung und ihrer Umgebung (Auftreten von äußerlichen Ablagerungen oder Flecken, Verschleiß, Oxidation …)

Die Wechselwirkungen zwischen der Verpackung und ihrem Inhalt (Migrationsphänomen)

Bei der ersten tritt der Fehler in der Regel nach der Markteinführung des Produkts auf und wird beispielsweise durch Kundenreklamationen gemeldet, was eine hohe Reaktionsfähigkeit bei der Bearbeitung der Analysen erfordert.

Die Methode der Fehleranalyse

Im FILAB-Labor wird die Fehleranalyse methodisch aufgebaut:

  • Die chemische Zusammensetzung des Ablagerungsrückstands mithilfe von MEB-FEG-EDX, XPS, TOF-SIMS, ICP-MS oder GC-MS je nach Art (organisch, mineralisch) charakterisieren
  • Die Herkunft der Ablagerung ermitteln: Überprüfung der Konformität der Verpackung, Oberflächencharakterisierung, Audit des Produktionsprozesses …
  • Eine detaillierte Expertise liefern und geeignete Lösungen vorschlagen, um das Risiko von Ausfällen erneut zu vermeiden: Bestimmung der Root Cause, Einführung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Verbesserung industrieller Verfahren, Entwicklung schützender Oberflächenbehandlungen für die Verpackung …

Was die zweite Problematik betrifft, sind die gesundheitlichen Risiken größer. Tatsächlich können mögliche Migrationen zwischen der Glasverpackung und ihrem Inhalt Risiken für den Verbraucher oder den Endanwender darstellen. Um diese Phänomene zu analysieren und vorherzusehen, führt FILAB Alterungstests durch und analysiert anschließend mittels ICP-AES oder ICP-MS das chemische Verhalten der vorhandenen Stoffe. Die Analyseergebnisse und ihre Interpretation ermöglichen es unseren Kunden, die Risiken sowie die chemische Verträglichkeit zwischen dem Verpackungsmaterial – hier Glas – und seinem Inhalt zu bewerten.

Hersteller wie Kunden müssen daher in ihrem Herstellungsprozess wachsam sein, um Ausfälle zu vermeiden, die mit der Qualität der Verpackung oder ihrer Verwendung zusammenhängen. So tragen Kontrollen vor und nach der Vermarktung zur Qualität des Endprodukts bei.

Unsere technischen Mittel zur Analyse eines Fehlers in der Glasbranche

Das FILAB-Labor stellt den Industrieunternehmen der Glasbranche verschiedene technische Mittel und einen ergänzenden hochmodernen Analysegerätepark je nach den zu charakterisierenden Fehlern zur Verfügung:

MEB

Gaschromatographie

ICP

IRTF

DSC

Röntgendiffraktometrie

Röntgentomographie

Die Vorteile von filab
Ein hochqualifiziertes Team
Ein hochqualifiziertes Team
Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
(Geltungsbereiche verfügbar auf www.cofrac.com - Akkreditierungsnr.: 1-1793)
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
Eine maßgeschneiderte Betreuung
Eine maßgeschneiderte Betreuung
Visio-Briefing mit dem Experten möglich
Visio-Briefing mit dem Experten möglich
Thomas GAUTIER Leiter der Abteilung Werkstoffe
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