Labor für Analyse und Expertise

Bruchlabor: die Ursache eines industriellen Bruchs identifizieren

Die Ursache eines industriellen Bruchs verstehen

Une casse industrielle peut avoir des consequences immediates sur la production, la securite, la conformite produit et les couts de maintenance. Lorsqu’une piece rompt, l’enjeu n’est pas seulement de constater la defaillance, mais de determiner avec precision l’origine d’une casse : surcharge ponctuelle, fatigue mecanique, choc, deformation excessive, corrosion, pollution externe, defaut matiere ou non-conformite metallurgique. Notre Laboratoire rupture accompagne les industriels de tous secteurs pour analyser des ruptures sur metaux, composites et polymeres, en s’appuyant sur une demarche fractographique et materiaux adaptee au contexte de service. Selon le besoin, l’investigation peut etre rapprochee d’autres expertises en Laboratoire Materiaux afin de relier la rupture aux proprietes de la matiere et aux conditions d’utilisation reelles.

Identifizierbare Bruchursachen

Die Analyse kann mehrere Ausfallmechanismen aufzeigen: spröder Bruch, duktiler Bruch, Ermüdungsbruch, Ermüdung, Überlastung, heftiger Stoß, übermäßige Verformung, Spannungsrisskorrosion, das Vorhandensein von Einschlüssen, mikrostrukturelle Inhomogenitäten, Fehler bei der Wärmebehandlung, falsche Werkstoffsorte, Oberflächenverunreinigung oder eine ungünstige Wechselwirkung mit der Umgebung. Bei Polymeren und Verbundwerkstoffen kann die Untersuchung auch auf Alterung, thermische Degradation, Haftungsverlust oder Versprödung des Materials abzielen, bei Bedarf mit Unterstützung durch eine Analyse von Polymeren mittels TGA im Labor.

Für die Bruchanalyse eingesetzte Verfahren

Die technischen Mittel werden je nach Art des Bauteils und vermutetem Mechanismus ausgewählt. Die Beobachtung des Bruchbilds kann zunächst mit dem Stereomikroskop und anschließend mit MEB-EDX erfolgen, um die Bruchmorphologie zu untersuchen und lokal chemische Elemente zu identifizieren. Der Nachweis einer Nichtkonformität kann auf Vickers-, Brinell- oder Rockwell-Härteprüfungen, eine metallografische Untersuchung mit dem Lichtmikroskop sowie Zusammensetzungsanalysen mittels ICP oder Elementaranalyse gestützt werden. Diese Werkzeuge sind besonders nützlich für metallische Bauteile, Beschichtungen und Baugruppen, die hohen Belastungen ausgesetzt sind.

Eine verwertbare technische Beweislage schaffen

Eine reine Sichtprüfung reicht nicht immer aus, um den Anriss, die zeitliche Abfolge der Ausbreitung und die tieferliegenden Ursachen des Ausfalls zuverlässig zu identifizieren. Ein spezialisiertes Labor liefert Beobachtungen auf verschiedenen Skalen, objektivierbare Messungen und Vergleiche mit intakten Bereichen oder technischen Spezifikationen. Dieser Ansatz ist entscheidend, um eine Nichtkonformität zu bewerten, eine Korrekturmaßnahme einzuleiten, ein kontradiktorisches Gutachten zu dokumentieren oder eine Werkstoffwahl zu validieren.

Analysemethoden und Unterstützung durch das Labor

Die Expertise des Labors beruht auf der Beobachtung des Bruchbilds, dem Vergleich mit intakten Bereichen oder nicht gebrochenen Bauteilen sowie der Charakterisierung von Zusammensetzung, Mikrostruktur, Härte und eventuellen Verunreinigungen. Die Analysen können MEB-EDX, Stereomikroskopie, Lichtmikroskopie, Vickers-, Brinell- oder Rockwell-Härteprüfungen sowie chemische Analysen mittels ICP, GC-MS, LC-QTOF, XPS oder anderer Oberflächentechniken je nach Art des Schadens umfassen. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Anriss zu lokalisieren, die Ausbreitung nachzuvollziehen, den Bruchmechanismus zu bewerten und die verstärkenden Faktoren zu identifizieren, die mit der Umgebung, der Beschichtung oder dem Oberflächenzustand zusammenhängen. Um bestimmte Fälle weiter zu vertiefen, kann die Untersuchung durch eine MEB-Analyse oder durch eine Expertise in der Analyse der Oberfläche von Verbundwerkstoffen ergänzt werden.

Einordnung des Ausfallszenarios

Die fraktografische Beobachtung ermöglicht es, das Bruchszenario anhand der auf dem Bruchbild sichtbaren Merkmale zu rekonstruieren: Ermüdungsrisse, Ausbreitungszonen, lokalisierter Anriss, Dimple-Strukturen beim duktilen Bruch, spröder Spaltbruch, Korrosionsprodukte, Ausrisse, Reibspuren oder exogene Ablagerungen. Der Abgleich mit Oberflächenzustand, Rauheit, Haftung, Härte und Mikrostruktur ermöglicht es, eine primäre Ursache von einem beitragenden Faktor zu unterscheiden.

Zusätzliche Charakterisierungen je nach Werkstoff

Wenn die Umgebung als Ursache in Betracht kommt, kann das Labor oxidierende, korrosive oder kontaminierende Stoffe im Bereich der Bruchzone oder in Auslaugungen mittels ICP, GC-MS, LC-QTOF oder XPS je nach Matrix und erwarteten Verbindungen untersuchen. Bei Oberflächenfehlern oder Haftungsproblemen können topografische Untersuchungen, Rauheitsmessungen, Analysen der Oberflächenbehandlung und der Oberflächenverunreinigung durchgeführt werden. Diese Untersuchungslogik gilt auch für Verbundwerkstoffe und Polymere im Zusammenhang mit den Fachkompetenzen des Labor für Werkstoffe.

Industrielle Entscheidungen absichern

Der Nutzen einer Laboranalyse von Bruch liegt auch darin, die Unsicherheiten vor der Wiederinbetriebnahme, einem Redesign, einem Lieferantenwechsel oder einer Prozessüberprüfung zu verringern. Die Analyse ermöglicht es, die wahrscheinliche Verantwortung von Werkstoff, Oberflächenzustand, Wärmebehandlung, Umgebung oder Nutzung zu beurteilen. Für den Industriebetrieb bedeutet das schnellere, besser begründete und technisch belastbare Entscheidungen.

Empfohlenes Vorgehen nach einem Bruch

Es wird empfohlen, das gebrochene Teil und seine Fragmente aufzubewahren, die Einsatzbedingungen, die Fertigungshistorie, die aufgetretenen Belastungen und die Einsatzumgebung zu dokumentieren und diese Informationen anschließend zusammen mit einem Referenzteil, falls verfügbar, an das Labor zu übermitteln. Diese Vorbereitung erleichtert die Identifizierung der Ursache eines industriellen Bruchs und beschleunigt die Formulierung von Korrekturmaßnahmen. Das Labor kann den Industriebetrieb anschließend dabei unterstützen, zu analysieren, zu vergleichen, zu charakterisieren, die Hypothesen zu bestätigen und die weiteren technischen Schritte auszurichten.

Häufig gestellte Fragen

Wie lässt sich die Ursache eines industriellen Bruchs an einem Bauteil oder einer Komponente identifizieren?

Um die Ursache eines industriellen Bruchs zu identifizieren, muss das Bruchbild analysiert, die Anrisszone lokalisiert, der Ausbreitungsmechanismus charakterisiert und geprüft werden, ob das Bauteil eine materialbezogene, mikrostrukturelle, mechanische oder chemische Nichtkonformität aufweist. Die Untersuchung wird in der Regel durch Härteprüfungen, Mikrostrukturanalysen, Elementzusammensetzungen und, falls erforderlich, durch die Suche nach korrosiven Stoffen oder externen Verunreinigungen ergänzt.

Welche Ursachen kann das Labor Filab bei einem Bruch nachweisen?

Das Labor Filab kann einen Ermüdungsbruch, einen Stoß, eine Überlastung, Korrosion, einen Oberflächenfehler, eine metallurgische Nichtkonformität, eine externe Verunreinigung oder eine Unverträglichkeit zwischen dem Werkstoff und seiner Einsatzumgebung nachweisen. Ziel ist es, die eigentliche Ursache von den nach dem Bruch beobachteten Begleiterscheinungen zu unterscheiden.

Welche technischen Mittel werden zur Begutachtung eines gebrochenen Bauteils eingesetzt?

Zu den häufig eingesetzten Verfahren gehören das Stereomikroskop, MEB-EDX, Lichtmikroskopie, Härteprüfungen, ICP, Elementaranalyse sowie Oberflächen- oder chemische Analysetechniken wie XPS, GC-MS oder LC-QTOF. Die Wahl hängt vom Werkstoff, der Bruchzone und den Ausfallhypothesen ab.

Warum das auf Bruch spezialisierte Labor Filab beauftragen statt einer einfachen Sichtprüfung?

Die Beauftragung des spezialisierten Labors Filab ermöglicht eine sachliche, multitechnische und verwertbare Analyse, um den Bruch zu verstehen, das Problem zu beheben und ein erneutes Auftreten zu verhindern. Sie ist ein Hebel zur Zuverlässigkeitssteigerung, Risikokontrolle und Entscheidungshilfe für die Bereiche Qualität, Produktion, Instandhaltung und F&E.

Was ist nach der Entdeckung eines gebrochenen Teils in der Produktion oder im Einsatz zu tun?

Die Fragmente aufbewahren, jede Veränderung der Bruchzone vermeiden, die Kontextinformationen zusammentragen und das Teil schnell begutachten lassen. Um effizient voranzukommen: den Vorfall beschreiben, die Proben übermitteln, mit einem intakten Teil vergleichen, die Ursachen analysieren und die umzusetzenen Maßnahmen festlegen.
Die Vorteile von filab
Ein hochqualifiziertes Team
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Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
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Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
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(Geltungsbereiche verfügbar auf www.cofrac.com - Akkreditierungsnr.: 1-1793)
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
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Eine maßgeschneiderte Betreuung
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Visio-Briefing mit dem Experten möglich
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Anaïs DECAUX Leiter Kundensupport
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