Labor für Analysen mittels ATG-IRTF-Kopplung (FTIR)
Ihr Bedarf: den Massenverlust eines Materials bestimmen
Grundlagen der ATG-IR-Analyse
Das Prinzip der ATG-IR-Analyse beruht auf der Kombination einer Thermogravimetrie (ATG), die die Massenänderungen einer Probe während ihrer kontrollierten Erwärmung misst, und einer Infrarotanalyse (IR), die die während der verschiedenen Abbaustufen freigesetzten gasförmigen Verbindungen identifiziert.
Wenn sich das Material zersetzt oder flüchtige Bestandteile verliert, werden diese Emissionen unmittelbar an das IR-Spektrometer übertragen, wo ihre molekularen Signaturen analysiert werden.
Unsere technischen Möglichkeiten für die ATG-IR-Analyse
Das FILAB-Labor führt die ATG-IR-Kopplung durch und stützt sich dabei auf die IRTF-Spektroskopie, auch Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie genannt. Diese Methode analysiert die molekulare Signatur der bei thermischen Zersetzungen freigesetzten Gase.
Diese Kopplung ermöglicht es somit, jeden Massenverlust mit der chemischen Natur der freigesetzten Gase zu korrelieren und ein präzises Verständnis der thermischen Mechanismen und der beteiligten physikalisch-chemischen Reaktionen zu gewinnen.
Unsere Lösungen: Analyse durch ATG-IRTF-Kopplung (FTIR)
Die ATG-IR-Expertise des FILAB-Labors
Das FILAB-Labor bietet fortschrittliche Expertise in der ATG-IR-Analyse, gestützt auf einen leistungsstarken analytischen Gerätepark, der der Untersuchung von Polymerwerkstoffen, Verbundwerkstoffen, Formulierungen und technischen Produkten gewidmet ist.
Dank der Thermogravimetrie-/IRTF-Kopplung identifizieren unsere Ingenieure präzise die flüchtigen Verbindungen, die bei thermischen Zersetzungen freigesetzt werden, und interpretieren jede Phase des Massenverlusts. Unser Team begleitet Industrieunternehmen mit maßgeschneiderten Protokollen, technischer Betreuung während der gesamten Analyse und einer detaillierten Ergebnisaufbereitung. Das FILAB-Labor kann Ihre Teams außerdem in der Beherrschung der ATG-Methode und in der Auswertung der aus der ATG-IR-Kopplung gewonnenen Daten schulen.
Unsere Leistungen
Entformulierung von Polymerwerkstoffen
Bestimmung des Gehalts einer Verbindung: Faseranteil, Ruß...
Fehleranalyse an Polymeren: fehlerhaftes Produkt, Bruch, Verformung...
Anwendungsbereiche der ATG-IRTF-Analyse
Die ATG-IRTF-Kopplung ermöglicht die Untersuchung von Polymeren, Harzen, Verbundwerkstoffen, organischen Pulvern, Druckfarben, Klebstoffen, formulierten Materialien, Elastomeren sowie Endprodukten mit Additiven.
Plasturgie : l’ATG-IR permet de suivre la dégradation thermique des polymères, d’identifier les additifs volatils et d’optimiser les formulations pour améliorer stabilité et transformation.
Plasturgie : l’ATG-IR permet de suivre la dégradation thermique des polymères, d’identifier les additifs volatils et d’optimiser les formulations pour améliorer stabilité et transformation.
Chemie: Die Kopplung wird eingesetzt, um thermische Reaktionen zu charakterisieren, Rückstände von Lösungsmitteln oder flüchtige Verunreinigungen zu erkennen und die Stabilität organischer Stoffe oder chemischer Formulierungen zu bestätigen.
Chemie: Die Kopplung wird eingesetzt, um thermische Reaktionen zu charakterisieren, Rückstände von Lösungsmitteln oder flüchtige Verunreinigungen zu erkennen und die Stabilität organischer Stoffe oder chemischer Formulierungen zu bestätigen.
Luft- und Raumfahrt : Die Analyse hilft, die thermische Beständigkeit von Verbundwerkstoffen, Harzen und Beschichtungen zu bewerten, indem die während der Zersetzungs- oder Alterungsphasen freigesetzten Spezies identifiziert werden.
Luft- und Raumfahrt : Die Analyse hilft, die thermische Beständigkeit von Verbundwerkstoffen, Harzen und Beschichtungen zu bewerten, indem die während der Zersetzungs- oder Alterungsphasen freigesetzten Spezies identifiziert werden.
Medizin: Sie ermöglicht die Kontrolle der Stabilität und Zusammensetzung von Polymeren und formulierten Materialien, indem flüchtige Rückstände erkannt werden, die die Sicherheit oder Konformität beeinträchtigen können.
Medizin: Sie ermöglicht die Kontrolle der Stabilität und Zusammensetzung von Polymeren und formulierten Materialien, indem flüchtige Rückstände erkannt werden, die die Sicherheit oder Konformität beeinträchtigen können.
Fabrication d’emballages : l’ATG-IR sert à analyser les films, multicouches et adhésifs, en identifiant solvants ou composés émis afin d’assurer la stabilité et la conformité des matériaux d’emballage.
Fabrication d’emballages : l’ATG-IR sert à analyser les films, multicouches et adhésifs, en identifiant solvants ou composés émis afin d’assurer la stabilité et la conformité des matériaux d’emballage.
FAQ
Die ATG-IRTF-Kopplung verbindet eine Thermogravimetrie mit der Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie. Diese Konfiguration ermöglicht es, in Echtzeit die chemische Natur der Verbindungen zu identifizieren, die bei den Massenverlusten des erhitzten Materials freigesetzt werden.
Die ATG misst die Massenänderungen in Abhängigkeit von der Temperatur, während die IRTF die freigesetzten Gase oder Dämpfe charakterisiert. Zusammen bieten diese beiden Techniken ein umfassendes Verständnis der thermischen Abbaumechanismen und der physikochemischen Reaktionen.
Sie liefert Daten zu den Zersetzungstemperaturen, den Umwandlungsstufen, der Quantifizierung der Massenverluste und der Identifizierung der freigesetzten Moleküle (H2O, CO2, Lösungsmittel, Additive, abgebauten Polymere …).
Sie ist besonders nützlich, um die thermische Stabilität von Materialien zu verfolgen, flüchtige Additive zu identifizieren, einen Qualitätsmangel zu verstehen, das Alterungsverhalten zu untersuchen oder komplexe Zersetzungsprozesse zu analysieren.
Die Kopplung eignet sich für Polymere, Verbundwerkstoffe, Harze, organische Pulver, chemische Formulierungen, Druckfarben, Klebstoffe, technische Textilien und anorganische Materialien mit flüchtigen oder thermolabilen Phasen.
Die klassische ATG quantifiziert ausschließlich die Massenverluste. Die ATG-IRTF ergänzt die chemische Identifizierung der freigesetzten Gase, wodurch sich jeder Zersetzungsschritt bestimmten molekularen Spezies zuordnen lässt.
Ja, durch die Identifizierung der freigesetzten flüchtigen Moleküle kann die Analyse das Vorhandensein von Verunreinigungen, Lösungsmittelrückständen, Synthesebenprodukten oder Zersetzungen aufzeigen, die für Gerüche oder unerwünschte Emissionen verantwortlich sind.
Das FILAB-Labor übernimmt die vollständige Betreuung: Festlegung des Temperaturprogramms, Probenvorbereitung, thermogravimetrische Aufzeichnung, Online-Erfassung der Gase und anschließende Identifizierung mittels IRTF-Spektroskopie.
Nach der Auswertung der Ergebnisse übermittelt das FILAB-Labor einen detaillierten Bericht.
Die ATG-IR-Analyse wird nicht empfohlen, wenn die zu untersuchenden Phänomene keine signifikanten Massenverluste erzeugen oder keine durch Infrarot nachweisbaren flüchtigen Verbindungen freisetzen. Sie ist außerdem wenig geeignet zur Charakterisierung vollständig anorganischer Materialien , die beim Erhitzen keine Gase bilden, oder wenn der Schwerpunkt auf mechanischen, strukturellen oder morphologischen Eigenschaften liegt, für die andere spezialisierte Techniken erforderlich sind.
L’ATG FTIR permet de qualifier les matières premières, sécuriser les procédés thermiques, optimiser les formulations, suivre les performances des additifs ou anticiper les mécanismes de dégradation impactant la fiabilité d’un produit.
- Identification directe des composés volatils : le couplage ATG-IR permet d’associer chaque perte de masse à une signature moléculaire, offrant une identification immédiate des gaz émis lors des dégradations thermiques.
- Compréhension des mécanismes de décomposition : en combinant variation de masse et analyse chimique, la méthode apporte une vision complète du comportement thermique, utile pour étudier stabilité, vieillissement ou réactions indésirables.
- Haute sensibilité sur de très faibles émissions : la spectroscopie IRTF détecte des traces moléculaires difficiles à observer autrement, ce qui permet d’analyser résidus, solvants ou sous-produits en très faible quantité.
- Conditions d’analyse maîtrisées : l’ATG-IR offre un contrôle précis du chauffage et de l’atmosphère, permettant de reproduire les conditions d’usage du matériau et d’adapter l’analyse aux contraintes industrielles.
- Méthode polyvalente : grâce à la combinaison de données quantitatives et chimiques, l’ATG-IR répond à des besoins variés : contrôle qualité, optimisation de formulations, diagnostic de défauts ou qualification de matières premières.