Untersuchung von Weichmacher-Migrationsphänomenen im Labor
Möchten Sie eine Untersuchung zur Migration von Weichmachern in Ihren Verpackungen durchführen lassen?
Vorschriften
Weichmacher, zu denen auch Phthalate gehören, sind ölige, geruchlose Flüssigkeiten, die regelmäßig eingesetzt werden, um die physikalischen Eigenschaften von Kunststoffmaterialien zu verbessern. Diese Weichmacher können für Mensch und Umwelt gefährlich sein, wenn sie freigesetzt werden oder in die Formulierung migrieren.
Die EU und die FDA haben daher den Einsatz von Weichmachern geregelt, um die Risiken zu begrenzen.
Als Industrieunternehmen müssen Sie diese Anforderungen erfüllen, um jede Produktverschlechterung und jedes Gesundheitsrisiko für Ihre Kunden zu vermeiden. Eine Untersuchung der Migration von Weichmachern in Ihre Formulierung hilft Ihnen, diesen Punkt besser zu kontrollieren.
Das Labor FILAB stellt Ihnen seine Analysegeräte zur Verfügung, um die Risiken der Migration von Weichmachern in Ihren Verpackungen zu untersuchen
Seit mehr als zehn Jahren hat das Labor FILAB umfangreiche Kompetenzen in der chemischen Analytik und insbesondere im Bereich der Weichmacher-Migration aufgebaut. Unser Labor verfügt über einen hochmodernen Analysegerätepark von mehr als 5.200 m2 sowie über hochqualifizierte Fachkompetenz, um seinen Kunden Dienstleistungen anzubieten, die ihren Konformitätsanforderungen im Rahmen von Untersuchungen zur Migration von Weichmachern in Formulierungen entsprechen.
FILAB bietet maßgeschneiderte Dienstleistungen zur Analyse Ihrer Verpackungen und dieser risikobehafteten Substanzen an:
- Untersuchung der Migration einer Verpackung in eine Formulierung nach Alterung oder unter übertriebenen Simulationsbedingungen
- Bestimmung unerwünschter Substanzen und insbesondere der Menge an Weichmachern in Formulierungen oder direkt in der Verpackung mittels GCMS, LCMS, HSGCMS, IRTF…
- Bestimmung von Phthalaten und anderen relevanten Substanzen: Schwermetalle, Bisphenol A, UV-Filter…
- Charakterisierung der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Verpackungen
- Entformulierung von Kosmetikprodukten
FAQ
Die Analyse von Weichmachern ist entscheidend, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten, die Sicherheit der Verbraucher zu sichern und die Produktqualität aufrechtzuerhalten. Durch die Einhaltung der geltenden Vorschriften hilft sie, die Verwendung verbotener oder regulierter Weichmacher zu vermeiden. Darüber hinaus trägt sie durch die Identifizierung potenziell gefährlicher Substanzen dazu bei, die Sicherheit von Produkten zu gewährleisten, die mit Verbrauchern in Kontakt kommen, wie Lebensmittel und Medizinprodukte. Schließlich ermöglicht die Analyse von Weichmachern die Kontrolle der Qualität von Kunststoffmaterialien, indem sie die sachgerechte Verwendung und die angemessenen Anteile von Weichmachern sicherstellt, um die gewünschten physikalischen Eigenschaften zu erzielen.
Eine Vielzahl von Weichmachern kann analysiert werden, wie Phthalate (DEHP, DBP, DINP), Adipinsäureester (DOA), Phosphatester (TCP, TCEP), Citratester (TEC) und Benzoatester (BBP). Phthalate werden häufig in verschiedenen Kunststoffprodukten verwendet, während Adipinsäureester in Kunststofffolien und Kabeln eingesetzt werden. Phosphatester dienen als Flammschutzmittel, während Citratester mit PVC kompatibel sind. Benzoatester werden in Beschichtungen, Klebstoffen und Kosmetikprodukten verwendet. Die Analyse ermöglicht die Identifizierung und Quantifizierung dieser Weichmacher und liefert Informationen über ihre Zusammensetzung und Konzentration in den Proben.
Mehrere analytische Methoden werden für die Analyse von Weichmachern eingesetzt. Die Gaschromatographie (GC) wird häufig verwendet, wobei die Proben verdampft und nach ihrer Retentionszeit getrennt werden. Auch die Flüssigchromatographie (LC) wird eingesetzt, insbesondere die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC), die eine effiziente Trennung der Weichmacher ermöglicht. Die Massenspektrometrie (MS) wird oft mit GC oder LC gekoppelt, um Weichmacher anhand ihrer Molekülmassen präzise zu identifizieren. Die Infrarotspektroskopie (IR) wird verwendet, um molekulare Wechselwirkungen zu analysieren und die in den Weichmachern vorhandenen funktionellen Gruppen zu identifizieren. Diese Methoden liefern qualitative und quantitative Informationen über Weichmacher und ermöglichen deren Identifizierung, Quantifizierung und die Bewertung ihres Vorkommens in den analysierten Proben.
Die Vorschriften zur Analyse von Weichmachern variieren je nach Land und Region. In der Europäischen Union (EU) beispielsweise begrenzen Vorschriften wie REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) und die Spielzeugrichtlinie die Verwendung bestimmter Weichmacher wie Phthalate in Produkten, die auf dem EU-Markt verkauft werden sollen. Andere Vorschriften, wie die Norm EN 71 für Spielzeug, legen die Migrationsgrenzen für Weichmacher fest. In anderen Ländern können ähnliche oder spezifische Vorschriften gelten, um die Verwendung von Weichmachern zu kontrollieren und die Produktsicherheit für Verbraucher zu gewährleisten. Analyselabore müssen daher diese Vorschriften einhalten, wenn sie Weichmacheranalysen durchführen, um die regulatorische Konformität sicherzustellen.