Messung durch Ritzung: Gitterschnitt- oder Kreuzschnittprüfung

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5200 m² Laborfläche
5200 m² Laborfläche Über 99 % der Leistungen werden intern erbracht
Akkreditiertes Labor
Akkreditiertes Labor COFRAC ISO 17025

Sie möchten eine Messung durch Ritzung oder eine Gitterschnittprüfung an Ihren Beschichtungen durchführen

Bewerten Sie die Haftung Ihrer Beschichtungen präzise

Die Messung durch Ritzung, sei es die Gitterschnittprüfung oder der Kreuzschnitt nach Saint-André, ist eine einfache und wirksame Methode, um die Haftung einer Beschichtung auf ihrem Untergrund zu bewerten. Sie wird in allen Phasen eines industriellen Prozesses eingesetzt und ermöglicht die Überprüfung der Beständigkeit einer Farbe, eines Lacks, einer Oberflächenbehandlung oder einer Funktionsschicht, sei es in der Entwicklungs-, Qualifizierungs- oder Qualitätskontrollphase.

Unsere Leistungen zur Messung durch Ritzung

Im Labor Filab führen wir den Gitterschnitt gemäß ISO 2409, ASTM D3359 sowie die in ISO 16276-2 vorgesehenen Haftungsprüfungen durch, die besonders für Korrosionsschutzsysteme geeignet sind. Wir führen außerdem den Andreas-Kreuz-Schnitt durch, wenn die Geometrie oder die Beschaffenheit der Beschichtung dies erfordert.

Unsere Leistungen umfassen:

  • die normgerechte Durchführung des Gitterschnitts (1 bis 6 Schnitte je nach Dicke),

  • die Durchführung eines Andreas-Kreuz-Schnitts, wenn der Gitterschnitt nicht anwendbar ist,

  • das Aufbringen des normierten Klebebands,

  • die Beobachtung einer eventuellen Ablösung der Beschichtung,

  • die Haftungsklassifizierung gemäß den Referenznormen,

  • die detaillierte fotografische Dokumentation,

  • die Auswertung des Ergebnisses im Hinblick auf Ihren industriellen Einsatz,

  • technische Empfehlungen im Rahmen einer Expertise- oder F&E-Begleitung.

Das Labor FILAB unterstützt Sie bei der Messung durch Ritzung oder der Gitterschnittprüfung Ihrer Beschichtungen

Warum eine Messung durch Ritzung durchführen?

Der Gitterschnitt oder cross-cut test ist die am weitesten verbreitete Methode zur Bewertung der Haftung einer Beschichtung auf ihrem Substrat.
Ergänzend zu diesem Verfahren ermöglicht der Andreas-Kreuz-Schnitt (eine alternative Methode, bei der die Beschichtung in Form eines X eingeschnitten wird) eine schnelle und qualitative Bewertung der mechanischen Beständigkeit einer Schicht, insbesondere auf gekrümmten, schwer zugänglichen oder für den standardisierten Gitterschnitt ungeeigneten Oberflächen.

Diese Prüfungen ermöglichen die Identifizierung von:

  • einem Haftungsfehler,

  • einer unzureichenden Oberflächenvorbereitung,

  • einem Applikationsproblem,

  • einer vorzeitigen Alterung oder einer Material-/Beschichtungsinkompatibilität.

Unsere ergänzenden Analyseleistungen

Dank unseres umfassenden Analyseparks können wir diese Prüfungen ergänzen durch:

von Dickenmessungen von Beschichtungen

eine Beobachtung mittels XPS, Tof-SIMS der Grenzfläche

von Zusammensetzungsanalysen zur Identifizierung der Ursache eines Versagens

FAQ

Wozu dient ein Gitterschnitt-Test?

Er ermöglicht die Beurteilung der Haftung einer Beschichtung (Lack, Firnis, Funktionsschicht usw.) auf ihrem Substrat. Es handelt sich um einen schnellen, normierten Test, um Ablösungen, Anwendungsfehler oder eine unzureichende Oberflächenvorbereitung zu erkennen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gitterschnitt und einem Andreaskreuz?

Beim Gitterschnitt-Test wird ein Netz aus parallelen und senkrechten Schnitten gemäß den Normen ISO 2409 oder ASTM D3359 ausgeführt.
Das Andreaskreuz bildet dagegen ein X. Es wird verwendet, wenn die Geometrie des Bauteils oder die Dicke der Beschichtung den Gitterschnitt erschwert oder ungeeignet macht.

Welche Normen gelten für diese Prüfungen?

Die gebräuchlichsten Methoden sind:

  • ISO 2409 : Bestimmung der Haftung durch Gitterschnitt

  • ASTM D3359 : Cross-Cut-Test (Methode A oder B)

  • ISO 16276-2 : Bewertung der Haftung von Schutzbeschichtungen durch mechanische Prüfungen, zu denen auch der Einschnitt (Cross-Cut) gehört

Kann man diese Prüfungen bei allen Materialien durchführen?

Ja, solange die Beschichtung einschneidbar ist. Sie eignen sich für Metalle, Polymere, Verbundwerkstoffe, beschichtete Keramiken und die meisten lackierten oder firnisbeschichteten Bauteile.
Einige sehr flexible oder stark strukturierte Oberflächen können eine Anpassung der Methode erfordern.

Wie liest man die Haftungsbewertung?

Die ISO 2409 vergibt eine Klasse von 0 (sehr gute Haftung) bis 5 (starke Ablösung).
Die ISO 16276-2 kann spezifische Annahmekriterien für Korrosionsschutzsysteme enthalten.

Ist Klebeband obligatorisch?

Ja, für die normierten Prüfungen ISO 2409 und ASTM D3359. Das Klebeband ermöglicht es, das Risiko des Abreißens nach dem Einschnitt zu bewerten.
Das Andreaskreuz kann je nach Ziel mit oder ohne Klebeband ausgeführt werden.

Welche Branchen nutzen diese Tests am häufigsten?

Luftfahrt, Automobilindustrie, Medizintechnik, Kosmetik, Energie, Nuklearindustrie, Luxusgüter, Verkehr…

Und insbesondere die Metall- und Korrosionsschutzindustrie im Fall der ISO 16276-2.

Die Vorteile von filab
Ein hochqualifiziertes Team
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Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
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Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
(Geltungsbereiche verfügbar auf www.cofrac.com - Akkreditierungsnr.: 1-1793)
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
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Eine maßgeschneiderte Betreuung
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Visio-Briefing mit dem Experten möglich
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Thomas GAUTIER Leiter der Abteilung Werkstoffe
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