Ihre analytischen Methoden in der LC-MS/MS entwickeln und validieren
Die Markteinführung eines pharmazeutischen, biopharmazeutischen, kosmetischen oder chemischen Produkts erfordert zuverlässige, empfindliche und auf die untersuchte Matrix spezifische Analysemethoden. Wenn keine Methode existiert, sie optimiert werden muss oder ihre Konformität mit den regulatorischen Anforderungen nachgewiesen werden soll, ermöglicht die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Labor, die Ergebnisse abzusichern und die Projektlaufzeiten zu verkürzen. Ein Expertenlabor begleitet Sie bei der Methodenentwicklung, der Optimierung der chromatographischen und detektiven Bedingungen sowie anschließend bei der Methodenvalidierung gemäß den anwendbaren Referenzwerken, insbesondere ICH Q2 und je nach Fall USP 233. Dieser Ansatz eignet sich für die Gehaltsbestimmung von Wirkstoffen, die Suche nach Verunreinigungen, die Stabilitätsprüfung, Studien zu Extractables und Leachables sowie die Bestimmung regulierter Substanzen.
Komplexe analytische Herausforderungen lösen
Die LC-MS/MS-Analyse eignet sich besonders für komplexe Matrizes und für Quantifizierungsanforderungen im Spurenbereich. Sie kann für die Bestimmung von Wirkstoffen, die Suche und Quantifizierung von Verunreinigungen, die Überwachung von Abbauprodukten in Stabilitätsstudien, die Identifizierung unbekannter Verbindungen im Rahmen von Untersuchungen oder auch für die Analyse von Leachables eingesetzt werden. Je nach Zielsetzung kann das Labor diesen Ansatz zudem mit der Flüssigchromatographie in Kombination mit weiteren Detektoren wie LC-UV, LC-RI, LC-CAD oder LC-ELSD sowie mit fortgeschrittenen Charakterisierungstechniken verbinden. Für verwandte Anforderungen können Sie auch unsere Expertise in der Entwicklung von Reinigungsmethoden konsultieren.
Die Methodenentwicklung strukturieren
Das Projekt beginnt mit der Erfassung der relevanten Daten: Produktzusammensetzung, Matrix, Zielanalyten, Spezifikationen, Zeitvorgaben und normative Anforderungen. Auf dieser Grundlage erstellt das Labor einen Plan für die Methodenentwicklung, einschließlich Probenvorbereitung, Auswahl der Säule, der mobilen Phase, des Gradienten, der MS/MS-Übergänge und der Leistungskriterien. Die aufeinanderfolgenden Versuche zielen darauf ab, eine robuste, selektive und für den vorgesehenen Einsatz geeignete Methode zu erhalten. Um diesen Schritt zu vertiefen, können Sie unsere Seite zur Validierung analytischer Methoden konsultieren.
Regulatorische Anforderungen integrieren
Je nach Art des Produkts und des Projekts kann das Labor seine analytischen Arbeiten im Einklang mit anerkannten Referenzwerken wie ICH Q2 für die Validierung analytischer Methoden und USP 233 für bestimmte Analysen elementarer Verunreinigungen aufbauen. Spezifische Anforderungen können sich auch auf ICH Q3D für die Bestimmung von Metallen und anderen elementaren Verunreinigungen in pharmazeutischen Produkten beziehen. Diese regulatorische Kompetenz trägt dazu bei, verwertbare Daten für Ihre Entwicklungs-, Qualifizierungs- oder Freigabedossiers zu liefern.
Warum Sie Ihr Projekt einem Expertenlabor anvertrauen sollten
Die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen und technisch ausgestatteten Labor ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Kompetenzen, Geräte und Verfahren, die für den Erfolg Ihres analytischen Projekts erforderlich sind. Die Begleitung kann die Machbarkeitsstudie, die Definition des Versuchsplans, die Auswahl der instrumentellen Technik, die Qualifizierung der Methodenleistung, den analytischen Transfer und die Dokumentationsunterstützung umfassen. Diese Organisation ist besonders relevant für Industrieunternehmen, die in F&E, Prozessoptimierung oder regulatorischer Kontrolle schnell vorankommen müssen, ohne ihre internen Ressourcen dauerhaft zu binden.
Auf ergänzende technische Mittel zurückgreifen
Die Wahl der Technik hängt vom Analyten-Matrix-Paar und vom erwarteten Leistungsniveau ab. Ergänzend zur LC-MS/MS können Verfahren wie LC-QTOF/MS für die Strukturaufklärung, GC-MS oder HS-GC/MS für flüchtige und halbflüchtige Verbindungen, ICP-MS, ICP-MS/MS oder ICP-AES für elementare Verunreinigungen sowie die Ionenchromatographie für bestimmte anorganische Spezies eingesetzt werden.
Die Methode validieren und übertragen
Sobald die analytischen Bedingungen stabilisiert sind, ermöglicht die Methodenvalidierung, die Eignung der Methode zur Erzeugung zuverlässiger Ergebnisse nachzuweisen. Je nach Kontext umfassen die bewerteten Parameter Spezifität, Linearität, Bereich, Richtigkeit, Wiederholbarkeit, Zwischenpräzision, Nachweis- und Bestimmungsgrenzen sowie Robustheit. Anschließend kann das Labor den Methodentransfer an Ihren Produktions- oder Kontrollstandort begleiten, um die analytische Kontinuität zwischen Entwicklung und Routine sicherzustellen.
Breite analytische Anforderungen abdecken
Über die LC-MS/MS hinaus kann ein Expertenlabor bei verwandten Fragestellungen unterstützen: Bestimmung elementarer Verunreinigungen mittels ICP-MS, ICP-MS/MS oder ICP-AES, Stabilitäts- und chemische Kompatibilitätsstudien, Analysen von Extractables und Leachables, Migrationstests von Behältnis und Inhalt, Analysen von Reinigungsrückständen oder Bedarf an technischer Schulung. Um die Kompetenzen Ihrer Teams zu stärken, kann auch eine Schulung zur Methodenentwicklung ein nützlicher Hebel sein.
Effizienz steigern und Ihre Fristen absichern
Die Auslagerung Ihrer analytischen Methoden ermöglicht es, schnell spezialisiertes Fachwissen, modernste Geräte und strukturierte Dokumentationsprozesse zu mobilisieren, ohne Ihre interne Organisation zu belasten. Es ist eine passende Lösung, um einen punktuellen Bedarf aufzufangen, ein F&E-Projekt zu beschleunigen, eine komplexe Fragestellung zu bearbeiten oder ein regulatorisches Dossier vorzubereiten. Die Begleitung kann von einer gezielten Literaturrecherche bis hin zum Methodentransfer reichen, mit einem ergebnisorientierten Ansatz. Für sehr spezifische Anforderungen im Zusammenhang mit der analytischen Reinheit von Verfahren siehe auch die Validierung der ISO-19227-Methode.