Nuklearer Wandel: Wo stehen wir?
Sollte wieder in die Nuklearindustrie investiert werden oder sollte man auf neue erneuerbare Energien setzen? Angesichts der Tatsache, dass mehrere Kernkraftwerke das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, ist die Debatte für die französische Regierung aktueller denn je. Doch ähnlich wie bei den Verzögerungen beim EPR von Flamanville bleibt die Entscheidung über die Zukunft der Kernenergie in Frankreich weiterhin sehr unklar…
Auf der Suche nach einer kohärenten Energiestrategie?
3ème filière industrielle française en termes d’emplois et de savoir-faire, le secteur du nucléaire représente une activité à forts enjeux stratégiques, productrice d’une énergie à un coût compétitif et non émettrice de CO2. Derrière les Etats-Unis, la France est le deuxième pays au rang mondial, en matière de puissance nucléaire, avec plus de 58 réacteurs sur son territoire.
Aussi, pas si simple de faire une croix sur ce secteur malgré les polémiques qu’il suscite… Si bien que le rapport sur le maintien des compétences, dévoilé il y a quelques jours dans les médias, préconise la construction de 6 nouveaux EPR à partir de 2025.
Sous le contrôle de l’ASN (Autorité de sûreté nucléaire), les grands acteurs du nucléaire tentent d’assurer leurs arrières par le biais de processus de rénovations et de modernisation visant à augmenter la sûreté et la durée de fonctionnement des centrales. Également, des investissements dans de nombreux projets de recherche sont débloqués, avec l’espoir de trouver « l’énergie nucléaire du future » et les nouvelles technologies permettant de concilier économie et écologie.
Behandlung nuklearer Abfälle: Die öffentliche Debatte ist eröffnet
Die Frage nach künftigen Investitionen schließt jedoch die Frage des Rückbaus von Kernkraftwerken, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, nicht aus. Korrosion, Rissbildung, mechanischer Verschleiß… die Alterung der zum Teil vor mehr als 40 Jahren gebauten Kraftwerke führt zu zahlreichen gebrauchten und radioaktiven Materialien. In Frankreich beliefen sich diese 2016 auf einen Gesamtbestand von 1 540 000 m3, aufgeteilt in 5 Kategorien je nach Grad der Radioaktivität und Dauer der Abbaubarkeit.
Dieses wachsende Volumen zwingt die Akteure, ihre Politik zur Behandlung nuklearer Abfälle zu überarbeiten. Cigéo, ein Projekt zur tiefen geologischen Endlagerung in Bure (Meuse), ist derzeit für Frankreich die „am wenigsten schlechte Lösung“ für hochradioaktive Abfälle mit langer Lebensdauer.
Ab diesem Herbst wird der nationale Plan für den Umgang mit Stoffen und Abfällen erstmals Gegenstand einer öffentlichen Debatte sein, um die Bürger in die aktuellen Energieoptionen für Frankreich einzubeziehen.
Wie begleitet FILAB die Akteure der Nuklearindustrie bei der Energiewende?
Als französisches und unabhängiges Labor verfügt FILAB über ein breites technisches Spektrum, das es ermöglicht, zuverlässig und integer bei Fragestellungen des Nuklearsektors zu intervenieren. Ob Routineprüfungen oder Begleitung von F&E-Projekten, Lieferanten, Hersteller oder Behörden beauftragen uns, um die Konformität der in Kernkraftwerken verwendeten Produkte zu validieren.
Mit einer 5200 m² großen Analyseplattform bieten wir außerdem folgende Leistungen an:
- Analysen von PMUC (Produkte und Materialien, die in Kernkraftwerken verwendet werden)
FILAB ist von EDF für die Durchführung der für die PMUC-Zulassung erforderlichen Analysen anerkannt. Seit vielen Jahren für chemische Analysen von Halogenen und Schwefel zugelassen, wurde die Zulassung von FILAB auf spezifische Analysen für Produkte der Familie 021 (Ionenaustauscherharze und Konditionierungsprodukte) ausgeweitet.
- Materialcharakterisierung und Untersuchung ihres Verhaltens (Stabilität und Alterung): Metalllegierungen, Polymere, Verbundwerkstoffe, Keramiken…
- Untersuchung von Schadensfällen : Bruchflächen, Haftungs- oder Schweißfehler, Korrosionsangriffe
- Bestimmung von Restlösemitteln und Schwermetallen
- Umweltanalysen
- Kompatibilitätsuntersuchung zwischen Materialien und Flüssigkeiten
- Suche nach Ersatz für CMR-Produkte
Als Mitglied von Nuclear Valley, einem auf die zivile Nuklearindustrie ausgerichteten Kompetenzcluster, bringt FILAB seine Expertise in der Charakterisierung von Metalllegierungen im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts COMCEPT ein.
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