Warum sollten Sie die Additive Ihrer Produkte bestimmen?
Additive werden Rohstoffen und Fertigprodukten zugesetzt, um eine technische Funktion zu erfüllen: Konservierung, Stabilisierung, Weichmachung, Färbung, Schutz vor Oxidation oder Verbesserung der Gebrauchseigenschaften. Ihre Konzentration muss kontrolliert werden, um die Konformität einer Formulierung zu überprüfen, Chargen zu vergleichen, eine Nichtkonformität zu untersuchen oder die Stabilität eines Produkts zu überwachen.
Die Additivbestimmung erfüllt die Anforderungen von Industrieunternehmen aus zahlreichen Branchen, insbesondere aus den Bereichen Polymere, Verpackungen, Konsumgüter, Medizinprodukte, Kosmetik, Feinchemie und Werkstoffe. Sie ermöglicht die Identifizierung und Quantifizierung gezielter Verbindungen in teilweise komplexen Matrizes.
Gezielte Additive in komplexen Matrizes identifizieren
Je nach Formulierung und Ziel der Untersuchung kann das LCMS-Labor Additivfamilien wie Antioxidantien, UV-Absorber, Stabilisatoren, Weichmacher, Tenside, Konservierungsmittel, Farbstoffe oder Verarbeitungshilfsmittel untersuchen. Die Machbarkeit hängt von der chemischen Struktur der Substanzen, ihrem Verhalten in der Matrix und der Verfügbarkeit von Referenzsubstanzen ab.
Betrifft die Fragestellung flüchtige oder halbflüchtige Verbindungen, kann ergänzend ein HS-GC-MS-Analyseansatz in Betracht gezogen werden.
Chromatografische Trennung und Massendetektion kombinieren
Die Flüssigchromatografie in Kopplung mit Massenspektrometrie, kurz LC-MS, kombiniert die Trennung der Bestandteile eines Gemischs mit einem Nachweis auf Grundlage ihres Masse-zu-Ladung-Verhältnisses. Diese Technik eignet sich besonders für die Analyse wenig flüchtiger, temperaturempfindlicher oder in geringer Konzentration vorhandener Verbindungen.
Der Einsatz der Massenspektrometrie verbessert die Selektivität der Analyse, wenn mehrere Substanzen gleichzeitig vorhanden sind. Das LCMS-Labor kann so einen zielgerichteten Ansatz entwickeln, um das Vorhandensein eines Additivs zu bestätigen und dessen Gehalt in der Probe zu bestimmen.
Ein aussagekräftiges analytisches Lastenheft erstellen
Für die Planung der Untersuchung ist es hilfreich, die Art und bekannte Zusammensetzung der Probe, den physikalischen Zustand des Produkts, die gesuchten Additive, die geschätzten Gehalte, die zu kontrollierenden Schwellenwerte sowie den Kontext der Anfrage mitzuteilen. Vorhandene technische Datenblätter, Sicherheitsdatenblätter und Formulierungsreferenzen tragen dazu bei, die Analysestrategie zu präzisieren.
Die erforderliche Probenmenge, die Verpackung und die Versandbedingungen werden mit dem Filab-Labor entsprechend den Anforderungen des Projekts festgelegt.
Additivbestimmung mittels LC-MS im Filab-Labor
Das Filab-Labor setzt Methoden der Flüssigchromatografie in Kopplung mit Massenspektrometrie zur Additivbestimmung ein. Dieser Ansatz ermöglicht es, die im Probenmaterial vorhandenen Verbindungen zu trennen, anhand ihrer Masse zu charakterisieren und im Vergleich mit geeigneten Standards zu quantifizieren.
Jede Untersuchung beginnt mit der Analyse der Anforderungen: Art der Matrix, gesuchte Additive, erwartete Gehalte, Entscheidungsschwellen und Ziel der Prüfung. Anschließend legt das Filab-Labor eine Analysestrategie fest, die Probenvorbereitung, Extraktion, chromatografische Trennung und Auswertung der Ergebnisse umfasst.
Die Probenvorbereitung an Ihr Produkt anpassen
Die Qualität des Ergebnisses beruht insbesondere auf einer kontrollierten Probenvorbereitung. Das Filab-Labor wählt die Extraktions- und Reinigungsbedingungen entsprechend der Art des Produkts aus: Flüssigkeit, Pulver, Polymer, Beschichtung, Verpackung oder Mehrkomponentenformulierung.
Ziel dieses Schritts ist es, die relevanten Additive zu extrahieren und gleichzeitig Matrixinterferenzen zu begrenzen, die den Nachweis oder die Quantifizierung beeinträchtigen könnten. Bei Fragestellungen zu Materialien mit Kontakt zu Gesundheitsprodukten können die Untersuchungen mit Ansätzen der Analyse gemäß USP 661 verknüpft werden.
Ergebnisse für industrielle Entscheidungen erhalten
Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die vom Kunden formulierten Anforderungen ausgewertet: Wareneingangskontrolle, Überprüfung der Formulierung, Vergleich vor und nach der Alterung, Untersuchung einer Kontamination oder Bewertung einer Nichtkonformität. Das Filab-Labor stimmt sich mit Ihren Teams ab, um die für die Interpretation der Analysedaten erforderlichen Informationen festzulegen.
Ergänzende Analysen können eingesetzt werden, wenn der Untersuchungsumfang bestimmte Substanzen betrifft, beispielsweise die Bestimmung von Chloralkanen oder die Schwefelbestimmung.
Von einer maßgeschneiderten analytischen Beratung profitieren
Das Labor Filab begleitet Industrieunternehmen von der Machbarkeitsstudie bis zur Übermittlung der Ergebnisse. Dieser Ansatz ermöglicht die Auswahl einer geeigneten Methode, die Berücksichtigung von Matrixeffekten im Vorfeld sowie die Festlegung eines Protokolls, das mit Ihrem Kontrollziel übereinstimmt.
Bei einer gezielt untersuchten Verbindung kann das Labor Filab außerdem die Zweckmäßigkeit einer speziellen Dienstleistung prüfen, beispielsweise der Acetatbestimmung.
Ihre Additive im Labor Filab analysieren lassen
Um Ihr Projekt zur Additivbestimmung zu starten, kontaktieren Sie das Labor Filab und geben Sie Ihre Matrix, die zu untersuchenden Stoffe sowie Ihr Kontrollziel an. Übermitteln Sie die verfügbaren technischen Informationen, legen Sie den analytischen Umfang fest, bestätigen Sie die Modalitäten der Probenahme und erhalten Sie ein auf Ihren Bedarf zugeschnittenes Angebot.