Labor für Analyse und Expertise

Warum wird eine Kupferleitung vorzeitig undicht? Expertise von FILAB

Verstehen, warum ein Kupferrohr vor seiner erwarteten Lebensdauer undicht wird

Une fuite sur un réseau en cuivre n’est presque jamais un événement isolé. Dans la majorité des cas, elle révèle un mécanisme de dégradation déjà actif dans l’installation : piqûration cuivre (pitting), corrosion érosion, défaut de couche de passivation, pollution interne, résidus de brasage, vitesse de circulation excessive, stagnation locale, déséquilibre physico-chimique de l’eau ou encore couple galvanique entre matériaux dissemblables.

L’enjeu n’est donc pas seulement de colmater une fuite, mais de poser un diagnostic réseau ECS ou EF rigoureux afin de déterminer si l’origine relève du matériau, de la mise en œuvre ou des conditions de service.

Pitting, lokalisierte Korrosion und Wasserqualität

Die perforierende Korrosion von Kupferleitungen nimmt oft die Form eines sehr lokal begrenzten Angriffs an. Pitting Typ I ist klassischerweise mit Kaltwasser und dem Vorhandensein von Filmen oder Ablagerungen verbunden, die lokale Korrosionszellen begünstigen.

Pitting Typ II wird eher in Trinkwarmwassernetzen beobachtet, wobei Temperatur, Wasserzusammensetzung und Zustand der inneren Oberfläche eine Rolle spielen können. In beiden Fällen ist die sichtbare Öffnung gering, doch der Mechanismus ist tiefgreifend und fortschreitend.

Das FILAB-Labor untersucht dann die Morphologie der Pits, den Zustand der inneren Oberfläche, die Art der Korrosionsprodukte sowie das Vorhandensein aggressiver oder inhibitorischer Elemente, um die Diagnose zu lenken.

Defekte Bereiche beobachten, vergleichen und charakterisieren

Die Diagnose beginnt mit der visuellen und mikroskopischen Untersuchung des entnommenen Rohrabschnitts. Das Labor lokalisiert den Beginn der Schädigung, betrachtet die Geometrie der Perforation, vergleicht intakte und betroffene Bereiche und sucht nach Hinweisen auf die Ausbreitung.

Metallografische Schliffe können angefertigt werden, um die Restwanddicke, die Mikrostruktur, den Oberflächenzustand und das unmittelbare Umfeld des Pits zu untersuchen.

Die Elementaranalyse ermöglicht es, die Zusammensetzung des Werkstoffs zu überprüfen und mögliche Inhomogenitäten, Verunreinigungen oder Ablagerungen zu identifizieren. Dieser Schritt ist entscheidend, um ein werkstoffimmanentes Problem des Rohrs von einem durch die Umgebung oder die Ausführung ausgelösten Phänomen zu unterscheiden.

Analytische Verfahren, die auf Korrosion und Bruch abgestimmt sind

Für eine Analyse eines Kupferausfalls setzt das Labor ergänzende Verfahren ein: Lichtmikroskopie für die Morphologie der Angriffe, REM-EDX für die Feinbeobachtung und semiquantitative Identifizierung von Ablagerungen, chemische Analysen mittels ICP zur Bestimmung der Zusammensetzung, Oberflächenuntersuchungen mittels XPS oder anderer geeigneter Methoden sowie elektrochemische Prüfungen wie OCV, LSV und EIS.

Je nach Fall können Untersuchungen zur galvanischen Kopplung, Simulationen spezifischer Medien, Vergleiche zwischen defekten und intakten Bereichen oder auch Untersuchungen des metallurgischen Zustands durchgeführt werden.

Ziel ist es nicht, Messungen anzuhäufen, sondern eine schlüssige Interpretation des Schädigungsmechanismus zu liefern.

Laboranalyse zur Ermittlung der tatsächlichen Ursache und zur Vermeidung eines erneuten Lecks

Der Ansatz der Expertise besteht darin, wie ein forensischer Werkstoffexperte zu denken. Das Labor untersucht das Rohr im Bereich der Perforation, vergleicht intakte und geschädigte Bereiche, identifiziert die Korrosionsart, charakterisiert Ablagerungen und sucht nach auslösenden Faktoren.

Ziel ist es, eine Pitting-Korrosion Typ I oder II, einen Angriff unter Ablagerungen, eine durch Biofilm verursachte Korrosion, eine durch die Hydraulik bedingte Erosionskorrosion oder auch eine galvanische Wechselwirkung zu unterscheiden. Dieses Vorgehen ermöglicht eine neutrale Abwägung zwischen mehreren Hypothesen: Kupferqualität, lokaler Lötfehler, Netzverunreinigung, Wasserqualität, Temperatur, Strömungsgeschwindigkeit, Netzkonzeption oder ungeeignete Wartung.

Eine gut durchgeführte Laboranalyse von Leitungen (Rohrleitungen) ermöglicht es somit, die sinnvollen Korrekturmaßnahmen vor einem großflächigen Austausch oder einer Wiederinbetriebnahme festzulegen.

Hydraulik des Netzes, Ausführung und Werkstoffwechselwirkungen

Ein vorzeitiges Leck kann auch aus einer Erosionskorrosion resultieren, wenn die Strömungsgeschwindigkeit zu hoch ist, wenn hydraulische Besonderheiten, abrupte Richtungsänderungen, Verengungen oder Turbulenzzonen vorliegen.

Hinzu kommen können Ausführungsfehler: unzureichend beherrschtes Löten, Flussmittelrückstände, lokale Überhitzung, innere Verunreinigungen bei der Montage. Schließlich kann das Nebeneinander verschiedener Metalle im Netz ein galvanisches Paar erzeugen und die Auflösung der ungünstigsten Zone beschleunigen.

Die Analyse darf sich daher niemals auf das sichtbare Loch beschränken: Sie muss den Betriebszustand, die Netzarchitektur und die Werkstoffschnittstellen einbeziehen.

Elektrochemische Wechselwirkungen messen und Verunreinigungen identifizieren

Anschließend stützt sich das Labor auf für Korrosion geeignete Methoden: Lichtmikroskopie, REM-EDX zur Beobachtung und Identifizierung von Korrosionsprodukten, chemische Oberflächenanalysen, Elementbestimmung und je nach Bedarf elektrochemische Prüfungen wie OCV, LSV, EIS oder die Untersuchung des galvanischen Kopplung.

Diese Werkzeuge ermöglichen es, das spontane Verhalten des Metalls zu bewerten, die Korrosionsgeschwindigkeit abzuschätzen, Defekte der Schutzschicht zu erkennen und die Wechselwirkungen zwischen Werkstoff und Medium zu verstehen.

Parallel dazu trägt die Suche nach Chloriden, Halogenen, Ablagerungen, Flussmittelrückständen, Oxidationsmitteln oder organischer Kontamination zu einer technisch fundierten Schlussfolgerung bei.

Eine Expertise, die für Hausverwaltungen, TGA, Planungsbüros und Versicherungen nützlich ist

Dieses Vorgehen erfüllt sehr konkrete Anforderungen für den Bausektor: den Schutz von Immobilienbeständen, die Vermeidung unnötiger Austausche, die Ausrichtung einer Netzsanierung, die Objektivierung eines Versicherungsfalls, die Validierung einer Annahme eines Planungsbüros oder die Klärung einer technischen Verantwortung. Das Labor fungiert als neutraler Schiedsrichter, um festzustellen, ob der Schaden dem Material, der Installation, dem Betrieb oder der Wasserqualität zuzuschreiben ist.

Für Trinkwarmwassernetze ist diese Bewertung besonders strategisch, da Temperatur, Zirkulation, lokale Strömungsgeschwindigkeiten und das mögliche Vorhandensein von Biofilm und Korrosion die unsichtbaren Schädigungen vor dem Leck beschleunigen können.

Die richtigen Korrekturmaßnahmen vor der Sanierung des Netzes festlegen

Die Begutachtung eines korrodierten Leitungsabschnitts verhindert, dass die Ursache des Lecks in einer neuen Anlage erneut auftritt.

Wenn die Ursache mit dem Wasser, der hydraulischen Auslegung, einem Montagefehler, einer Materialkombination oder einer internen Verunreinigung zusammenhängt, löst der bloße Austausch des Rohrs nichts.

Die Expertise ermöglicht es vielmehr, gezielte Maßnahmen einzuleiten: die Strömungsgeschwindigkeiten anzupassen, metallische Schnittstellen zu überprüfen, die Löt- und Spülverfahren anzupassen, die Wasserqualität zu kontrollieren, Risikobereiche zu behandeln oder Austausche zu priorisieren.

Um eine sinnvolle Untersuchung einzuleiten, wird empfohlen, mehrere repräsentative Leitungsabschnitte aufzubewahren und zu übergeben, mit Angabe der Fließrichtung, der Position im Netz, der Betriebstemperatur und der Leckagehistorie.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird eine Kupferleitung vorzeitig undicht?

Eine Kupferleitung wird vorzeitig undicht, wenn im Netz bereits ein Mechanismus lokalisierter oder beschleunigter Korrosion vorhanden ist. Häufige Ursachen sind Kupfer-Pitting, Erosionskorrosion, ein Fehler in der Passivierung, Herstellungs- oder Lötmittelrückstände, ein Ungleichgewicht der Wasserqualität, ein galvanisches Paar oder das Vorhandensein von Ablagerungen und Biofilm. Ohne Analyse der Grundursache setzt der Austausch nur des undichten Rohrs den übrigen Netzabschnitt demselben Szenario aus.

Was sind die häufigsten Ursachen für perforierende Korrosion an Kupferrohren?

Die häufigsten Ursachen sind Kupfer-Pitting, eine ungünstige Wasserqualität, innere Ablagerungen, Biofilm, durch die Strömungsgeschwindigkeit bedingte Erosionskorrosion, Lötmittelrückstände und ein galvanisches Paar. Eine seriöse Expertise muss diese Hypothesen anhand des defekten Rohrs und der tatsächlichen Betriebsbedingungen voneinander abgrenzen.

Wie stellt das Labor fest, ob die Ursache im Kupfer, im Löten oder im Wasser liegt?

Das Labor verknüpft die Beobachtung des Rohrs, die Identifizierung der Korrosionsprodukte, die Überprüfung der Werkstoffzusammensetzung und die Untersuchung des elektrochemischen Umfelds. Dieser Ansatz ermöglicht es festzustellen, ob der Schaden auf einen Werkstofffehler, ein Lötproblem oder auf Wasser zurückzuführen ist, das unter den realen Netzbedingungen für Kupfer aggressiv ist.

Welche technischen Mittel werden für eine Expertise an Kupferleitungen eingesetzt?

Zu den eingesetzten technischen Mitteln gehören insbesondere die optische Mikroskopie, REM-EDX, ICP, Oberflächenanalysen sowie elektrochemische Prüfungen wie OCV, LSV und EIS und die Untersuchung der galvanischen Kopplung. Sie dienen dazu, den Korrosionsmechanismus, Ablagerungen, Verunreinigungen und betriebsbedingte Faktoren zu identifizieren, die für die Perforation verantwortlich sind.

Warum sollte ein Leitungsabschnitt vor dem Austausch der Rohrleitung begutachtet werden?

Das Rohr vor dem Austausch begutachten zu lassen, ermöglicht es, die Ursache zu ermitteln und zu verhindern, dass auch eine neue Rohrleitung wieder ein Loch bekommt. Um sinnvoll voranzukommen: Proben entnehmen, aufbewahren, dokumentieren, die korrodierten Abschnitte an das Labor senden und eine vollständige Expertise des Korrosionsmechanismus anfordern.
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Ein hochqualifiziertes Team
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Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
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Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
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(Geltungsbereiche verfügbar auf www.cofrac.com - Akkreditierungsnr.: 1-1793)
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
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Eine maßgeschneiderte Betreuung
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Visio-Briefing mit dem Experten möglich
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Emmanuel BUIRET Metallurgieexperte
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