Analyse von biobasierten Polymeren im Labor
Sie möchten eine Analyse von biobasierten Polymeren durchführen
Biobasierte Polymere
Ein biobasiertes Polymer ist ein Polymer, dessen Bestandteile ganz oder teilweise aus erneuerbaren Ressourcen wie pflanzlicher, tierischer oder mikrobieller Biomasse stammen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Polymeren aus Erdöl setzen biobasierte Polymere auf einen umweltfreundlicheren Ansatz, indem sie die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen verringern und die Treibhausgasemissionen begrenzen.
Wesentliche Merkmale biobasierter Polymere
Biobasierte Polymere weisen zahlreiche Eigenschaften auf:
Aufkommen biobasierter Polymere
Angesichts der ökologischen Herausforderungen und des Übergangs zu nachhaltigeren Materialien etablieren sich biobasierte Polymere als unverzichtbare Alternative zu Polymeren aus Erdöl. In verschiedenen Industriezweigen eingesetzt, bieten diese Materialien technische Leistungen und verringern zugleich den CO2-Fußabdruck.
Das Labor FILAB führt Analysen von biobasierten Polymeren durch
Warum FILAB für die Analyse biobasierter Polymere wählen?
Das Labor FILAB verfügt über die Erfahrung und den Analytikpark, um Industrieunternehmen aller Branchen bei der Charakterisierung und Analyse biobasierter Polymere zu unterstützen. FILAB begleitet Sie bei der physikalisch-chemischen Charakterisierung biobasierter Materialien (biobasierte Kunststoffe, Papier und Karton, Lösungsmittel, Schmierstoffe und andere industrielle Chemikalien … ).
FILAB bietet Ihnen eine Kombination aus analytischen Techniken, um ein biobasiertes Polymer durch die Untersuchung seiner Eigenschaften und seiner chemischen Zusammensetzung zu analysieren.
Unsere F&E-Leistungen im Bereich biobasierter Polymere
Maßgeschneiderte Entwicklung von Formulierungen biobasierter Polymere
Kompatibilitäts- und Substitutionsstudien
Verbesserung der Materialeigenschaften: Festigkeit, Haltbarkeit, biologische Abbaubarkeit
Optimierung der Herstellungsprozesse
Unsere technischen Mittel und Analysen an biobasierten Polymeren
Analyse der chemischen Zusammensetzung mittels GC/MS, HPLC, IRTF
Analyse mechanischer Eigenschaften (Zugversuch, Druckversuch, Biegeversuch) , DMA-Analyse
Thermische Analyse mittels ATG, DSC
Test zur Gesamtmigration zwischen dem biobasierten Polymer und seinem Inhalt
Untersuchung der Morphologie (Porosität)
Analyse der Molekülstruktur mittels NMR, Röntgenfluoreszenz
Suche und Quantifizierung von Verunreinigungen (Restlösemittel, Schwermetalle, Phthalate, Bisphenol A, …) mittels GC-MS und ICP-MS
Bestimmung des Zustands des biobasierten Polymers (amorph, teilkristallin, kristallin)
Bestimmung des Vernetzungsgrades des biobasierten Polymers
Transition-Angebot: analytische und beratende Lösung zur Optimierung Ihrer Umweltwirkung
FILAB begleitet Industrieunternehmen bei ihren Ökobilanz-(LCA-)Ansätzen für ihre Produkte um Lösungen zur Umweltoptimierung zu finden dank seiner Expertise in Chemie und Werkstoffen.
- Die richtigen Werkstoffe schon in der Entwicklungsphase wählen
- Den ökologischen Fußabdruck Ihres Produkts reduzieren
- Den ökologischen Fußabdruck durch Optimierung der Produktionskette reduzieren
- Abfälle in Ressourcen verwandeln
FAQ
- PLA (Polymilchsäure) : entsteht durch die Fermentation von Zucker und wird in Verpackungen und im Textilbereich eingesetzt.
- PHA (Polyhydroxyalkanoate) : werden von Bakterien produziert und in medizinischen Geräten sowie Verpackungen verwendet.
- Bio-PE (biobasiertes Polyethylen) : wird aus Zuckerrohr hergestellt und ist in Bezug auf die Struktur mit herkömmlichem PE identisch.
- Biobasierte Polyamide (PA 6.10 oder PA 11) : werden in der Automobil- und Luftfahrtindustrie eingesetzt.
Biobasierte Polymere tragen dank ihrer Herstellung aus erneuerbaren Ressourcen dazu bei, den CO2-Fußabdruck deutlich zu verringern. Sie ermöglichen zudem, die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu reduzieren und leisten so einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Energiewende. Schließlich eröffnet ihre Entwicklung neue wirtschaftliche Chancen für den Agrarsektor, indem Rohstoffe wie Zucker, Stärke oder Pflanzenöle aufgewertet werden.
Biobasierte Polymere bringen weiterhin einige Herausforderungen mit sich. Ihre Produktionskosten sind mitunter höher als die von erdölbasierten Polymeren, was ihre breite Einführung bremsen kann. Zudem bleiben die Verfügbarkeit der Rohstoffe und das nachhaltige Management der eingesetzten Ressourcen entscheidende Fragen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Schließlich können ihre technischen Eigenschaften in manchen Fällen unter denen klassischer Polymere liegen, was ihren Einsatz in anspruchsvollen Anwendungen einschränkt.
Ein biobasiertes Material ist nicht zwangsläufig ein Biokunststoff, und ein Biokunststoff ist nicht unbedingt biobasiert. Beide Konzepte verfolgen unterschiedliche Umweltziele: Das eine zielt darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern (biobasierte Polymere), während das andere darauf abzielt, die Auswirkungen von Kunststoffabfällen zu begrenzen (Biokunststoffe).