Analyse von Mikroplastik in Wässern nach der Norm ISO 16094
Sie möchten eine Analyse von Mikroplastik in Wässern nach den Normen ISO 16094-2 und 3 durchführen lassen
Was besagen die Normen ISO 16094-2 und 3?
Die Normen ISO 16094-2 und ISO 16094-3 bieten standardisierte Methoden zur Analyse von Mikroplastik im Wasser, insbesondere in Wasser mit geringem Gehalt an Schwebstoffen, einschließlich Trinkwasser.
Dieser Teil legt eine Methode für die qualitative und quantitative Analyse von Kunststoff- oder Elastomer-Mikropartikeln im Wasser fest, wobei mikroskopische Verfahren in Kombination mit vibrationsspektroskopischen Techniken wie der Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FTIR) und der Raman-Spektroskopie eingesetzt werden. Sie ermöglicht die Bestimmung der Partikelgröße (von 1 µm bis 5.000 µm), die Identifizierung der vorhandenen Polymerarten (z. B. PE, PP, PET, PS, PVC) und die Charakterisierung der Korngrößenverteilung des Mikroplastiks.
Dieser Teil beschreibt thermoanalytische Methoden zur Analyse von Mikroplastik im Wasser, insbesondere den Einsatz von Verfahren wie Pyrolyse in Kombination mit Gaschromatographie und Massenspektrometrie (py-GC-MS) sowie thermischer Desorption (TED-GC-MS). Diese Methoden ermöglichen die Bestimmung der Gesamtmasse des Mikroplastiks und die Identifizierung der im Probenmaterial vorhandenen Polymerarten. Sie liefern jedoch keine Informationen über Größe, Form oder Anzahl der Partikel.
Diese Normen zielen darauf ab, die Analyseverfahren für Mikroplastik im Wasser zu harmonisieren und so zuverlässige und vergleichbare Ergebnisse zwischen verschiedenen Laboren und Studien zu gewährleisten.
Warum Analysen nach ISO 16094-2 und 3 durchführen?
Analysen nach den Normen ISO 16094-2 und ISO 16094-3 durchzuführen, bietet Industrieunternehmen mehrere Vorteile. Diese Analysen sind entscheidend, um zuverlässige und harmonisierte Daten über das Vorhandensein von Mikroplastik im Wasser zu gewährleisten. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür…
Regulatorische und rechtliche Konformität
Zuverlässige und vergleichbare Daten
Unterstützung von Forschung und Innovation
Menschliche und ökologische Gesundheit
Das Labor FILAB führt Analysen von Mikroplastik in Wasser gemäß der Norm ISO 16094-2 und 3 durch
Warum FILAB für Ihre Analysen gemäß der Norm ISO 16094-2 und 3 wählen?
Im Labor FILAB bieten wir eine umfassende und maßgeschneiderte Lösung für die Analyse und Untersuchung von Mikroplastik in Wasser gemäß der Norm ISO 16094-2 und 3.
Unsere Analyseschritte umfassen:
UNSERE LEISTUNGEN
Charakterisierung von Mikroplastik
Analyse nach Methode 445.0 : Mikrokügelchen in Verbrauchsprodukten
Löslichkeitsgrenze des Polymers, um festzustellen, ob es gemäß der Methode als Mikroplastik gilt OECD 120
Unsere technischen Mittel für die Analyse gemäß der Norm ISO 16094-2 und 3
Die Normen ISO 16094-2 und ISO 16094-3 beschreiben spezifische Analysetechniken für die Untersuchung von Mikroplastik im Wasser. Hier ein Überblick über die von diesen beiden Normen definierten Ansätze, die wir im Labor FILAB umsetzen.
ISO 16094-2: vibrationsspektroskopische Techniken
Diese Norm umfasst die Analyse von Mikroplastik in Wasser mit geringem Gehalt an Schwebstoffen, wie Trinkwasser. Sie konzentriert sich auf vibrationsspektroskopische Methoden zur präzisen Identifizierung von Mikroplastik, insbesondere:
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Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (IRTF) :
- Ermöglicht die Identifizierung von Polymertypen durch die Analyse ihrer spektralen Signaturen.
- Wird in Kombination mit der Mikroskopie (μFTIR) eingesetzt, um Partikel bis zu 10 µm zu erkennen und zu identifizieren.
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- Ergänzend zu FTIR zur Identifizierung von Polymeren, die mit Infrarottechniken schwer zu analysieren sind.
- Wirksam für sehr kleine Partikel (bis zu 1 µm).
Diese Techniken ermöglichen außerdem die Bewertung von Größe, Form und Verteilung der Partikel in einer Probe.
ISO 16094-3: thermoanalytische Techniken
Diese Norm ist für Wasser mit höherem Gehalt an Schwebstoffen geeignet, wie Abwasser oder Oberflächenwasser. Sie beschreibt Techniken zur Bestimmung der Gesamtmasse von Mikroplastik und zur Identifizierung seiner chemischen Zusammensetzung:
Pyrolyse gekoppelt mit Gaschromatographie und Massenspektrometrie (Py-GC-MS) :
- Zerlegt Polymere durch Pyrolyse in flüchtige Fragmente.
- Identifiziert und quantifiziert Polymertypen anhand ihrer charakteristischen Fragmente.
Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC-MS) :
- Technik für schnelle Analysen ohne vollständigen Pyrolyse-Schritt.
- Ermöglicht den Nachweis von Additiven oder Monomeren, die mit Polymeren verbunden sind.
Diese thermoanalytischen Techniken eignen sich besonders für komplexe Proben, liefern jedoch keine Informationen über Größe oder Form der Partikel.