Bestimmung von alveolärer kristalliner Kieselsäure (nach der SWERF-Methode)

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Sie möchten die Menge an kristalliner Kieselsäure in einer Probe bestimmen...

Regulatorischer Kontext

Im Rahmen der neuen, im Januar 2021 in Kraft getretenen Vorschriften müssen Industrieunternehmen, insbesondere aus dem Bausektor, nun die Exposition ihrer Beschäftigten gegenüber kristallinem Kieselsäurestaub messen. 

Tatsächlich wurde kristalline Kieselsäure in alveolärer Form als krebserregender Stoff eingestuft.

Die Analysemethode für Materialien oder Pulver (SWeRF, regulatorische Einstufung)

SWeRFcs steht für Size Weighted Respirable Fraction of crystalline silica

  • Bestimmung der Partikelgrößenverteilung (Laserbeugung).

  • Gewichtung anhand der alveolären Penetrationskurve (EN 481) → Berechnung der respirablen Fraktion der Kieselsäure (SWeRFcs).

Das Labor FILAB bietet Ihnen eine spezielle Analysemethode zur Bestimmung von kristalliner Kieselsäure an

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet das Labor FILAB eine analytische Methode namens „SWERF“ an, mit der die nach Partikelgröße gewichtete respirable Fraktion der im Probenmaterial enthaltenen kristallinen Kieselsäure gemessen werden kann.

Dafür setzen wir mehrere analytische Techniken ein: 

Die Lasergranulometrie im Flüssigverfahren zur Bestimmung der Partikelgrößenverteilung der Probe. Das für diese Analyse maßgebliche Referenzdokument ist die ISO 13320:2020.

Die Helium-Pyknometrie zur Messung der wahren Dichte der kristallinen Kieselsäure.

Die Röntgenbeugung zwischen 10 und 90° zur Bestimmung der kristallographischen Natur der vorhandenen Phasen sowie eines dosierten Zusatzes von Quarz.

Unsere weiteren Analyseleistungen

Quantitative Analysen von kristalliner Kieselsäure in Materialien (XRD, FTIR)

Regulatorische Unterstützung für die CLP-Einstufung, REACH-Dossiers und die Einhaltung der Karzinogenrichtlinie.

Messungen der respirablen Fraktion (SWeRFcs) für Hersteller von Pulvern / Mineralien.

F&E-Studien : Prozessoptimierung zur Reduzierung von respirablem Staub

Warum eine Analyse von kristalliner Kieselsäure nach der SWeRF-Methode durchführen?

Sie ist ein sehr häufig verwendeter Indikator, um:

  • die tatsächliche Gefährdung von Materialien mit Kieselsäure zu bewerten.

  • zu bestimmen, ob ein Produkt gemäß der CLP-Verordnung als krebserregend eingestuft werden muss.

  • Industrieunternehmen bei der Dokumentation ihrer REACH-Dossiers zu unterstützen und ihre regulatorischen Verpflichtungen zu erfüllen.

FAQ

Was ist die SWeRF-Methode?

Die Methode SWeRF (Size Weighted Respirable Fraction) ermöglicht es, den Anteil der Partikel eines Materials zu schätzen, die respirabel sind, also in der Lage, die Lungenalveolen zu erreichen.

Was ist SWeRFcs?

SWeRFcs ist die Anwendung der SWeRF-Methode speziell auf kristalline Kieselsäure (Quarz, Cristobalit, Tridymit). Sie gibt den Anteil der tatsächlich respirablen kristallinen Kieselsäure an und ist damit relevant für die Bewertung gesundheitlicher Risiken.

Warum kristalline Kieselsäure nach SWeRF analysieren?

Weil alveoläre kristalline Kieselsäure auf europäischer Ebene als krebserregend 1A eingestuft ist. Die SWeRF-Methode ermöglicht es, den Anteil der kristallinen Kieselsäure zu bewerten, der tatsächlich in die Lunge eindringen kann, und so zu bestimmen, ob ein Produkt gemäß der Verordnung CLP und den REACH-Pflichten als gefährlich eingestuft werden muss.

Welche Branchen sind betroffen?
  • Baustoffe (Zemente, Betone, Mörtel).

  • Industrielle Mineralien (Sande, Füllstoffe, mineralische Füllstoffe).

  • Metallurgie, Gießerei, Glasherstellung, Keramik.

  • Chemie und Herstellung technischer Pulver.

Welche Vorteile für Industrieunternehmen?
  • Einhaltung der regulatorischen Anforderungen REACH und CLP.

  • Absicherung der Sicherheitsdatenblätter (SDB).

  • Objektive Bewertung der Risiken für die Beschäftigten.

  • Aufwertung der Produkte durch den Nachweis ihrer relativen Unbedenklichkeit.

Les + Filab
Ein hochqualifiziertes Team
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Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
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(Geltungsbereiche verfügbar auf www.cofrac.com - Akkreditierungsnr.: 1-1793)
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
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