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Fälschungen bei Kosmetikprodukten

Seit vielen Jahren entwickelt sich weltweit der Markt für kosmetische Fälschungen. Als wichtigster Kosmetikproduzent der EU ist Frankreich besonders stark von kosmetischen Fälschungen betroffen, mit einem jährlichen Verlust von 802 Millionen Euro, also 7,6 % des Umsatzes der französischen Kosmetikindustrie. Die am stärksten betroffenen Produkte sind Parfums, Make-up und Pflegeprodukte. Dieses Phänomen nimmt immer weiter zu, insbesondere durch die einfache Verbreitung über das Internet.

Dieses Übel (http://www.leconomiste.com/article/cosmetiquesbrcontrebande-et-contrefacon-sevissent-toujours) wird daher von der Kosmetikindustrie mit dem ständigen Ziel verfolgt, es zu beseitigen, und zwar mithilfe der BCRCIA (Brigade Centrale De Répression Des Contrefaçons Industrielles Et Artistiques), der FEBEA (Fédération des Entreprises de la Beauté), der UNIFAB (Union de Fabricants) und des CNAC (Comité National Anti-Contrefaçons https://www.cnac-contrefacon.fr/la-contrefacon/).     Diese Ermittlungen ermöglichen es somit, Vertriebsnetze für Fälschungen zu zerschlagen.

Was ist ein gefälschtes Produkt?

Ein gefälschtes Produkt übernimmt entweder die charakteristischen Merkmale des Originalprodukts, wie Verpackung, Behälter oder Formulierung, oder es reproduziert das gesamte Originalprodukt.

Welche Risiken bestehen für die Gesundheit des Verbrauchers?

Ein gefälschtes Kosmetikprodukt kann mehr oder weniger starke allergische Reaktionen auf der Haut hervorrufen. Tatsächlich dürfen originale Kosmetikprodukte erst nach spezifischen Toxizitätstests auf den Markt gebracht werden, die eine erwartete Produktqualität sicherstellen.

Wie erkennt man ein gefälschtes Produkt?

Das Labor FILAB kann Sie bei der Untersuchung potenziell gefälschter Produkte anhand verschiedener Kriterien unterstützen:

  • Untersuchung der Verpackung oder des Behälters (Material, Beschichtung, Druckfarbe, Farb- oder Grafikfehler usw.)
  • Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Behälter und Inhalt, Migrationsuntersuchungen
  • Analyse flüchtiger organischer Verbindungen (VOC), die vom Behälter oder Inhalt freigesetzt werden
  • Deformulierung des Inhalts (Polymer, organische oder mineralische Additive, Lösungsmittel usw.)
  • Identifizierung von Schwermetallen
  • Identifizierung nicht zugelassener organischer Verbindungen (Parabene, Bisphenol A usw.)
  • Vergleichende Untersuchung zwischen Originalprodukt und potenziell gefälschtem Produkt
  • Überprüfung der auf dem Produkt angegebenen Zusammensetzung (alle Pflichtangaben müssen auf dem Produkt oder seiner Verpackung erscheinen)

Für weitere Informationen wenden Sie sich an unseren Experten: contact@filab.fr

 

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