Charpy-Schlagversuche im Labor
Sie möchten Charpy-Schlagversuche an Ihren Werkstoffen durchführen lassen
Charpy-Schlagversuche, worum geht es dabei?
Der Charpy-Biegeversuch, auch V-Notch-Schlagversuch genannt, dient dazu, die Bruchfestigkeit eines Werkstoffs zu messen. Er wird häufig als Charpy-Kerbschlagbiegeversuch
oder einfach Charpy-Versuch bezeichnet. Er wird vorzugsweise an einer ungekerbten Probe durchgeführt.Beim Charpy-Schlagversuch wird die Probe horizontal positioniert.Das Labor FILAB unterstützt Sie bei der Durchführung von Charpy-Schlagversuchen an Ihren Werkstoffen
Mit Unterstützung eines Partnerlabors begleitet Sie das Labor FILAB bei der Durchführung Ihrer Charpy-Schlagversuche an Ihren Polymeren und Metallen gemäß den geltenden Normen.
Charpy-Versuch (ISO 179 und ISO 148)
- Probe horizontal auf zwei Auflagen gelagert
- Schlag in der Mitte der Probe
- In Europa am häufigsten verwendete Methode
- Anwendbar auf Metalle, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe
Wir bieten außerdem weitere mechanische Prüfungen an, wie zum Beispiel:
PHYSIKALISCH-CHEMISCHE UND THERMISCHE CHARAKTERISIERUNG
Untersuchung der thermischen Eigenschaften mittels DSC, ATG, ATG-FTIR
Bestimmung der Polydispersität
Untersuchung von kristallinen Phasen mittels Röntgendiffraktometrie
Untersuchung derMorphologie mittels REM
Das Pendelschlagwerk für Charpy-Schlagversuche
Das Pendelschlagwerk ist das Gerät, das zur Durchführung von Charpy-Schlagversuchen oder V-Notch-Schlagversuchen verwendet wird.
Es ermöglicht insbesondere die Messung der von einem Werkstoff bei seinem Bruch nach einem Aufprall absorbierten Energie. Dieser mechanische Versuch ist entscheidend, um die Zähigkeit, die Duktilität und das Verhalten von Werkstoffen gegenüber Stößen zu bewerten, insbesondere in der Industrie und in der Metallurgie.
Welche Normen gelten für Charpy-Schlagversuche?
Charpy-Schlagversuche unterliegen internationalen und nationalen Normen, die die Konsistenz, Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse sicherstellen sollen. Die wichtigsten bei der Durchführung dieser Prüfungen verwendeten Normen sind die folgenden:
Unsere FAQ
Um ein Angebot zu erhalten, können Sie unsere Teams über unser Kontaktformular, telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.
Teilen Sie uns einfach Ihren Bedarf mit (Materialart, gewünschte Analyse, gegebenenfalls Norm, Dringlichkeit, Anzahl der Proben …). Anschließend senden wir Ihnen innerhalb von 24 bis 48 Stunden ein individuelles technisches und preisliches Angebot zu.
Die Fristen variieren je nach Art der Analyse und der Komplexität des Expertisenprojekts.
FILAB verpflichtet sich jedoch, schnelle Fristen zu bieten, die an Ihre Anforderungen und industriellen Dringlichkeiten angepasst sind.
Der Charpy-Versuch ist ein zerstörender mechanischer Test, der die von einem Werkstoff bei einem plötzlichen Bruch aufgenommene Energie misst. Diese Energie ermöglicht es, die Zähigkeit (Widerstand gegen die Ausbreitung eines Risses) und die Sprödigkeit des Werkstoffs zu quantifizieren.
Die Probe : Dabei verwendet man einen Metallstab mit einer Kerbe in V- oder U-Form.
Das Pendel (Charpy-Hammer) : Ein massiver Hammer wird aus einer bestimmten Höhe (h) losgelassen. Er trifft die Probe auf der der Kerbe gegenüberliegenden Seite.
Die Messung : Man misst die Rückprallhöhe des Pendels (h') nach dem Bruch. Aus dem Höhenunterschied zwischen dem Loslassen und dem Rückprall lässt sich die aufgenommene Energie berechnen (in Joule).
Man erkennt sie am „Bruchbild“ (der Bruchfläche):
Sprödbruch : glänzendes, kristallines Aussehen, ohne sichtbare plastische Verformung.
Duktiler Bruch : mattes, faseriges Aussehen, mit einer Einschnürung (Striktur) des Bauteils um die Schlagzone herum.
Der Zugversuch ist langsam und misst die statische Festigkeit. Der Charpy-Versuch ist dynamisch (hohe Aufprallgeschwindigkeit). Ein Werkstoff kann im Zugversuch sehr widerstandsfähig sein, aber wie Glas zerbrechen, wenn er einen harten Schlag erhält, besonders bei Kälte.
Construction navale et Offshore : structures soumises au froid marin.
Nucléaire et pression : cuves et tuyauteries.
Aéronautique et défense : pour garantir que les composants ne se désintègrent pas en cas de choc accidentel.