Die Identifizierung kritischer pharmazeutischer Rückstände absichern
In der pharmazeutischen Industrie kann das Vorhandensein organischer, anorganischer oder partikulärer Rückstände die regulatorische Konformität, die Produktqualität und die Prozessbeherrschung beeinträchtigen. Im Fokus stehen insbesondere elementare Verunreinigungen gemäß ICH Q3D, Reinigungsrückstände, Mineralsäuren, Gesamt-Kohlenwasserstoffe, gesamter organischer Kohlenstoff, extrahierbare und auslaugbare Stoffe sowie sichtbare oder subvisible Partikel. Eine geeignete analytische Strategie ermöglicht es, die Ursachenforschung rasch auszurichten, ein Materialrisiko zu bewerten, eine Abweichung zu dokumentieren und Qualitätsentscheidungen abzusichern.
Organische, anorganische und partikuläre Rückstände gezielt erfassen
Die Untersuchungen können sich auf organische Rückstände wie Gesamt-Kohlenwasserstoffe, Restlösemittel, Additive, flüchtige, halbflüchtige und nichtflüchtige Verbindungen sowie auf den gesamten organischen Kohlenstoff beziehen. Ebenso betreffen sie anorganische Rückstände: Schwermetalle, elementare Verunreinigungen, Reinigungsrückstände und Mineralsäuren. Schließlich werden partikuläre Rückstände untersucht, um ihre Morphologie, Zusammensetzung und potenzielle Auswirkung auf das Produkt oder den Prozess zu dokumentieren.
Analytische Methoden entwickeln, validieren und interpretieren
Au-delà de l’essai, le laboratoire accompagne les industriels dans le développement de méthode, la validation analytique selon l’ICH Q2 ou l’USP <233>, l’investigation de non-conformité, les études de stabilité et de dégradation forcée, ainsi que les problématiques d’extractibles et relargables. Cette expertise est particulièrement utile lorsque la matrice est complexe, que les niveaux recherchés sont faibles ou que la méthode doit être adaptée à un produit spécifique.
Von einem multitechnischen Analysepark profitieren
Filab verfügt über einen hochmodernen Analysepark mit IRTF, HPLC-MS/MS, HRMS, HPLC-HRMS/MS, SEC, IEX-UV, ICP, DSC und Mikroskopie. Diese Komplementarität ermöglicht es, Daten schnell zu verknüpfen, um einen unbekannten Rückstand zu identifizieren, eine Hypothese zu bestätigen oder mehrere mögliche Kontaminationsquellen voneinander abzugrenzen. Das Labor arbeitet an Fragestellungen zu Formulierung, Lieferantenqualifizierung, Reverse Engineering, Materialanomalien und Kontaminationskontrolle.
Auf ein für die Rückstandsidentifizierung ausgestattetes Labor setzen
Das Labor setzt einen multitechnischen Ansatz ein, um kritische Rückstände in komplexen pharmazeutischen Matrizes zu charakterisieren. Dieser Ansatz kombiniert IRTF-Analyse, Chromatographie, Massenspektrometrie, ICP, Mikroskopie und Messungen für organische, anorganische und partikuläre Kontaminanten. Ziel ist es, die Art des Rückstands zu identifizieren, bei Bedarf seinen Gehalt zu bestimmen und das Ergebnis mit Ihrer industriellen Fragestellung zu verknüpfen: Untersuchung einer Anomalie, Lieferantenqualifizierung, Reinigungsvalidierung, Studie zu extrahierbaren und auslaugbaren Stoffen, analytische Entwicklung oder regulatorische Unterstützung.
Die für jede Kontaminantenfamilie geeigneten Verfahren einsetzen
Für organische Verbindungen stützt sich das Labor insbesondere auf GC-FID gemäß NF EN ISO 9377-2, die TOC-Bestimmung gemäß NF EN 1484, die Hs Gc Ms Laboranalyse, GC/MS und LC-HRMS. Für Spurenelemente und Metalle setzt es ICP-AES, ICP-MS und ICP-MS/MS ein, im Einklang mit den Anforderungen der ICP-Analyse in der Pharmaindustrie. Für Partikel ermöglichen Lichtmikroskopie, das Labor für REM-Analyse und das Labor für Met-Analysen eine präzisere Interpretation.
Qualitäts-, F&E- und Konformitätsprojekte begleiten
Beispiele für diese Begleitung sind die Entwicklung von Quantifizierungsverfahren für die 24 elementaren Verunreinigungen gemäß ICH Q3D in einem Arzneimittel, die Identifizierung von Verunreinigungen mittels ICP-MS/MS, die Bestimmung elementarer Verunreinigungen in Gelen sowie Migrationsstudien im Zusammenhang mit Behältern und Produktionssystemen. Dieser integrierte Ansatz liefert nicht nur analytische Ergebnisse, sondern auch eine technisch verwertbare Interpretation für Ihre Teams aus QA, QC, Regulatory Affairs und Entwicklung.
Einen Qualitätspartner für pharmazeutische Anforderungen wählen
Le laboratoire s’appuie sur une organisation qualité reconnue, avec accréditation ISO 17025 par le COFRAC sur des activités en produits cosmétiques et pharmaceutiques, et sur une expertise mobilisable pour des projets exigeants. Les analyses peuvent être structurées selon des référentiels tels que l’ICH Q3D, l’USP <233>, l’ISO 10993-12, l’ASTM G 136-03, l’AAMI TIR42, l’USP 788 ou la PE 2.9.19. Pour des besoins connexes, une orientation vers des approches comme le Laboratoire Analyse Iso 21392 peut également enrichir la stratégie de caractérisation.
Definieren, übermitteln, analysieren, interpretieren
Um eine Studie zu beginnen, sollten die Matrix, der Kontext der Abweichung oder der Kontrolle, die vermuteten Kontaminanten, der Dringlichkeitsgrad und die angestrebten Referenzwerke präzisiert werden. Anschließend kann das Labor eine maßgeschneiderte analytische Strategie vorschlagen, vom ersten Screening bis zur vertieften Identifizierung und, falls erforderlich, zur Quantifizierung und Methodenvalidierung. Um effizient voranzukommen: den Bedarf definieren, die relevanten Prozessinformationen übermitteln, die Proben analysieren lassen, die Ergebnisse mit den Experten interpretieren, Qualitätsentscheidungen absichern.