Das Nitrosamin-Risiko in Ihren pharmazeutischen, biopharmazeutischen und kosmetischen Produkten beherrschen
Das Vorhandensein von Nitrosaminen in Spurenmengen stellt für Industrieunternehmen der Pharma-, Biopharma- und Kosmetikbranche eine kritische Herausforderung dar. Ob Risikobewertung, Konformitätsprüfung, Untersuchung im Streitfall, Stabilitätsstudie oder der Verdacht auf eine Behälter-Inhalt-Interaktion: Der Nachweis und die Quantifizierung von Nitrosaminen erfordern hohe analytische Leistungsfähigkeit. Die ATNC-Analyse ermöglicht die Bewertung der Gesamt-Nitrosamine, ergänzend zu zielgerichteten Ansätzen für spezifische Verbindungen oder NDSRI. Dieser Ansatz ist besonders relevant, wenn mehrere Vorläufer oder Bildungswege in Betracht gezogen werden oder wenn vor einer gezielten Bestimmung ein umfassendes Screening erforderlich ist. Um die regulatorischen und analytischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Nitrosaminen weiter zu vertiefen, ist eine an die Matrix, das gesuchte Spurenlevel und die Qualitätsanforderungen angepasste Strategie unerlässlich.
Vielfältige analytische Fragestellungen je nach Matrix und Anwendung
Die auftretenden Fragestellungen unterscheiden sich je nachdem, ob es sich um einen Wirkstoff, einen Hilfsstoff, ein Fertigprodukt, ein Verpackungssystem oder eine kosmetische Formulierung handelt. Industrieunternehmen müssen häufig zwischen einem schnellen Screening-Ansatz und einer validierten quantitativen Methode abwägen, wobei hohe Anforderungen an Empfindlichkeit, Selektivität und Robustheit bestehen. In manchen Fällen kann die Risikoursache auch mit Behälter-Inhalt-Interaktionen zusammenhängen, was eine erweiterte Untersuchung der Bildungswege von Nitrosaminen erforderlich macht.
Ein Instrumentenpark für niedrige Gehalte
Die Messung von Nitrosamin-Spuren erfordert hochsensible Geräte und eine strenge Beherrschung der Probenvorbereitung. Je nach analytischem Ziel stützt sich das Labor auf UPLC-MS/MS-, LC-HRMS-Systeme vom Typ Orbitrap, LC-QTOF, GC-MS und GC-MS/MS. Diese Mittel ermöglichen qualitative und semiquantitative Screenings, strukturelle Bestätigungen sowie zielgerichtete Bestimmungen mit geschätzten Quantifizierungsgrenzen im Bereich von 0,1 ppb bis zu wenigen ppb, je nach Verbindung und Matrix. Für sehr spezifische Messanforderungen kann ein ergänzender Ansatz der Drx-Quantifizierung ebenfalls die Fähigkeit des Labors verdeutlichen, anspruchsvolle Quantifizierungsaufgaben zu bearbeiten.
Personelle und technische Ressourcen für sensible Projekte
Das Labor stützt sich auf ein technisches Team von mehr als 140 Personen, darunter ein spezialisiertes Team für die Nitrosaminanalyse, sowie auf einen 5200 m² großen analytischen Gerätepark mit zahlreichen chromatographischen und spektrometrischen Technologien. Diese Organisation ermöglicht die Bearbeitung unterschiedlichster Anfragen: explorative Studien, gezielte Kontrollen, Methodenvalidierungen, analytische Transfers und Untersuchungen komplexer Matrizes. Auch die Kosmetik- und Dermokosmetikbranche kann von zusätzlicher Expertise zu Formulierungen und Rohstoffen profitieren, insbesondere durch Ansätze wie Analyse Cosmetique Iso Tr 18818.
Analytische Expertise für die Suche und Quantifizierung von Nitrosaminen
Das Labor setzt einen umfassenden Ansatz für die Analyse von Nitrosamin-Spuren um: qualitatives und semiquantitatives Screening, zielgerichtete Bestimmung, Methodenentwicklung und analytische Validierung gemäß ICH Q2 (R2). Die Leistungen umfassen insbesondere die Suche nach nicht gelisteten Nitrosaminen nach Risikobewertung, die Bestimmung von NDMA in einem Fertigprodukt, die Validierung sehr niedriger Quantifizierungsgrenzen sowie die Analyse von Gesamt-Nitrosaminen gemäß ATNC. Zu den häufig untersuchten Substanzen zählen insbesondere NDMA, NDEA, NMBA, NEIPA, NDIPA, NPIP, NPYR, NMOR, NDELA, NDBA sowie NDSRI-Verunreinigungen. Diese Expertise ist in einem GMP-konformen Umfeld verankert, mit einem spezialisierten Team und Methoden, die an die Anforderungen komplexer Matrizes angepasst sind – von Rohstoffen bis zu Fertigprodukten.
Von gezielten Verbindungen bis zu nicht gelisteten Nitrosaminen
Die Analysen können sich auf regulatorisch überwachte Nitrosamine oder auf spezifische Verbindungen beziehen, die im Rahmen der Risikobewertung identifiziert wurden. Zu den häufig bestimmten Substanzen zählen NDMA, NDEA, NEIPA, NDIPA, NMBA, NPIP, NMEA, NDBA, NDELA, NMOR und NPYR. Das Labor kann zudem Strategien zur Suche nach nicht gelisteten Nitrosaminen und NDSRI entwickeln, mit Bestätigung durch hochauflösende Verfahren und anschließender Quantifizierung mittels an Zielsubstanz und Matrix angepasster Methoden.
Methodenentwicklung und -validierung nach Qualitätsanforderungen
Über die Instrumentierung hinaus beruht die Zuverlässigkeit der Ergebnisse auf einer methodischen Entwicklung: Auswahl des Extraktionsprotokolls, Umgang mit Matrixeffekten, Selektivität gegenüber Störstoffen, Untersuchung von Linearität, Richtigkeit, Präzision, Robustheit und Validierung der Quantifizierungsgrenze. Die Methoden werden gemäß ICH Q2 (R2) entwickelt und validiert, in einem Umfeld, das den GMP-Anforderungen entspricht. Diese Organisation ermöglicht die Absicherung von Routineuntersuchungen ebenso wie komplexere Untersuchungen, auch im Kontext von Freigabe, Qualitätsabweichung oder Streitfall.
Eine Begleitung mit Fokus auf Entscheidung und Konformität
Wer sich für dieses Labor entscheidet, stützt sich auf eine Struktur, die für ihr hohes Qualitätsniveau, ihr GMP-Umfeld und ihre Fähigkeit zu maßgeschneiderten analytischen Lösungen anerkannt ist. Ziel ist nicht nur, ein Ergebnis zu liefern, sondern Industrieunternehmen dabei zu unterstützen, schnell zu entscheiden: das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein zu bestätigen, eine Nichtkonformität zu dokumentieren, mehrere Chargen zu vergleichen, eine Methode zu validieren oder einen Korrekturmaßnahmenplan auszurichten. Für Pulverprodukte oder komplexe Matrizes aus dem Beauty-Sektor können ergänzende Fachkompetenzen wie Analyse Poudre Cosmetique die Gesamtbewertung ebenfalls abrunden.
Die richtige Analysestrategie je nach Bedarf wählen
Die ATNC-Analyse ist sinnvoll, wenn ein Gesamtbild der gesamten Nitrosamine angestrebt wird, insbesondere in der Phase der Risikobewertung, des initialen Screenings oder einer explorativen Untersuchung. Anschließend wird eine gezielte Analyse bevorzugt, um bestimmte Verbindungen genau zu identifizieren und zu quantifizieren, mit Leistungen, die auf die erwarteten Grenzwerte abgestimmt sind. In der Praxis ergänzen sich beide Ansätze häufig: ATNC zur Ausrichtung der Strategie, danach die Nitrosamin-Quantifizierung gezielt, um die Konformität zu belegen und die Entscheidung abzusichern.