Neuigkeit

Nickelfreisetzung: Neues für Brillengestelle

Hersteller sowie Importeure von Korrektur- oder Sonnenbrillen: Die Norm EN 1811 zur Nickelfreisetzung durch Gegenstände mit Hautkontakt ist in ihrer aktuellen Fassung für Brillengestelle nicht mehr anwendbar und ermöglicht es nicht, die REACH-Verordnung, die die Nickelfreisetzung auf 0,5 µg/cm2/Woche begrenzt, zufriedenstellend zu erfüllen.

(http://eurlex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2012:142:0008:0008:FR:PDF)

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat im Auftrag der Europäischen Kommission an der Entwicklung einer Prüfmethode zur Nickelfreisetzung gearbeitet, die für Brillen anwendbar ist und als europäische Norm vorliegt. Diese neue Norm ermöglicht den eindeutigen Nachweis der Konformität des Produkts mit dem in der europäischen Verordnung festgelegten Grenzwert für die Nickelfreisetzung und sieht eine einheitliche Anwendung und Kontrolle der europäischen Gesetzgebung in allen Mitgliedstaaten vor.

Der endgültige Text der neuen Referenzprüfmethode für die Nickelfreisetzung durch Brillengestelle und Sonnenbrillen wurde am 7. Mai 2014 in seiner endgültigen Fassung verabschiedet. Die neue Norm wird ab dem 31. August unter der Referenz CEN/TS 16677:2014

(http://www.nafuo.din.de/cmd?level=tpl-proj-detailansicht&committeeid=54738899&languageid=en&bcrumblevel=5&subcommitteeid=113100900&projid=129216786)

verfügbar sein.

Dieses Dokument gilt für die Teile von Brillengestellen aus Metall sowie für Metallteile von kombinierten Brillengestellen, die in direkten und längeren Kontakt mit der Haut des Trägers kommen. Es gilt außerdem für Augenschutz- und Gesichtsschutzartikel, einschließlich Sonnenbrillen.

Der Labortest umfasst die Prüfung der Freisetzung und die quantitative Analyse des so freigesetzten Nickels. Die Freisetzungsprüfung, die den kritischen Schritt darstellt, weist in der neuen Fassung eine Methodik auf, die mit der geforderten Genauigkeit hinsichtlich der zu prüfenden Oberfläche vereinbar ist.Um die Konformität Ihrer Herstellungs- oder Importchargen sicher beurteilen zu können, lassen Sie Ihre Kontrollen unverzüglich nach dieser neuen Prüfmethode durchführen.

Um Sie bei diesem Vorgehen zu unterstützen, stellt Filab Ihnen seine Ausrüstung und Erfahrung zur Verfügung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an unsere Experten: contact@filab.fr

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