Galvanischer Kopplungstest – elektrochemischer Test
Sie möchten einen galvanischen Kopplungstest durchführen
Was ist galvanische Kopplung?
Die galvanische Kopplung bezeichnet ein elektrochemisches Phänomen, das auftritt, wenn zwei Metalle oder Legierungen unterschiedlicher Art in einem gemeinsamen Elektrolyten elektrisch miteinander in Kontakt stehen.
Dies kann zu einer beschleunigten Korrosion eines der beiden Werkstoffe führen, der als galvanische Anode bezeichnet wird.
Im Labor ermöglicht der galvanische Kopplungstest, dieses Risiko zu quantifizieren und korrosives Verhalten unter kontrollierten und reproduzierbaren Bedingungen vorherzusagen.
Die elektrochemische Charakterisierung und der galvanische Kopplungstest können in zahlreichen Industriezweigen eingesetzt werden, von der Luft- und Raumfahrt über die Kosmetik bis hin zu Energie, Baugewerbe und Medizinprodukten.
Warum einen galvanischen Kopplungstest durchführen?
Materialunverträglichkeiten in multimetallischen Baugruppen zu identifizieren
Materialauswahlen vor der Serienproduktion zu validieren
Das Verhalten von Systemen in aggressiven Medien zu untersuchen (Meerwasser, Säuren, Chloride…)
Die Lebensdauer eines Bauteils oder einer Schutzbeschichtung zu optimieren
Korrosionsphänomene zu verstehen, die im Betrieb festgestellt wurden
Das Labor FILAB unterstützt Sie beim galvanischen Kopplungstest Ihrer Werkstoffe
Warum FILAB für einen galvanischen Kopplungstest wählen
FILAB, ein Labor mit Experten für Metallurgie und Eisenhüttenkunde, stellt sein Wissen und seine Expertise zur Verfügung, um Ihre galvanischen Kopplungstests und die elektrochemische Charakterisierung Ihrer Metallteile durchzuführen.
ANALYTISCHE TECHNIK
Ein galvanischer Kopplungstest besteht darin, zwei unterschiedliche, in denselben Elektrolyten eingetauchte Werkstoffe elektrisch miteinander in Kontakt zu bringen, um die daraus resultierenden galvanischen Korrosionsphänomene zu beobachten und zu messen.
Der gemessene Strom spiegelt die Intensität der galvanischen Korrosion wider. Der unedlere Werkstoff korrodiert zugunsten des edleren (kathodischen). So lässt sich der risikobehaftete Werkstoff identifizieren, die Schwere der Kopplung quantifizieren und Lösungen vorschlagen.
Diese Technik ermöglicht es, die Leistung von Korrosionsschutzbeschichtungen und die Beständigkeit von Luftfahrtlegierungen zu bewerten gegenüber sauren Umgebungen, indem sie zuverlässige Daten zu den Mechanismen der Langzeitdegradation liefert.
Häufige Anwendungen für einen galvanischen Kopplungstest
unsere Leistungen im Bereich elektrochemische Analysen
Messung des Leerlaufpotenzials (OCV) zur Bewertung des spontanen elektrochemischen Verhaltens eines Metalls in einem bestimmten Medium (Wasser)
Galvanische Kopplungsstudie zur Analyse der Wechselwirkungen zwischen zwei metallischen Werkstoffen, um die Risiken unterschiedlicher Korrosion zu identifizieren (z. B. Zink vs. Stahl)
Charakterisierung der Schutzeigenschaften: Barriereeigenschaften, Porosität, Wasserdurchlässigkeit, Delamination, Filiformkorrosion …
Impedanzmessung zur Analyse der Eigenschaften der Grenzflächen zwischen einem Werkstoff und seiner elektrochemischen Umgebung
Bestimmung der Korrosionsgeschwindigkeit (LSV) zur Ermittlung der Korrosionsgeschwindigkeit (mm/Jahr) in verschiedenen Umgebungen (Salzwasser, Reinstwasser, Vorhandensein von Inhibitoren)
Messung des Korrosionspotenzials (Polarisationskurven) mit Potensiostat
Entwicklung spezifischer elektrochemischer Prüfungen (kathodische Delamination, ACET, Kantenkorrosion ...)
FAQ
Die Messung des Leerlaufpotenzials wird in vielen Branchen eingesetzt:
- Energie (Batterien, Brennstoffzellen)
- Luft- und Raumfahrt & Automobilindustrie (Korrosion von Legierungen)
- Medizinprodukte (Biokorrosion)
- Kosmetik und Pharmazeutik (Verpackungsmaterialien)
- Nuklearindustrie und Verteidigung (Überprüfung der Stabilität empfindlicher Werkstoffe)
Im Gegensatz zu Techniken wie der linearen Polarisation oder EIS (elektrochemische Impedanz) belastet OCV das System nicht. Es handelt sich um eine passive Messung, die häufig als vorbereitender Schritt oder als Referenzindikator verwendet wird.
Mehrere Parameter müssen kontrolliert werden:
- Zusammensetzung des Elektrolyten
- Temperatur
- Oberflächenvorbereitung der Probe
- Art und Position der Elektroden
Im FILAB-Labor werden diese Parameter streng kontrolliert, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.
Ja. Unsere Experten begleiten Sie über die Messung hinaus mit technischer Interpretation, individuellen Berichten und konkreten Empfehlungen, die auf Ihre industriellen Anforderungen zugeschnitten sind.