Impedanzmessung im Labor – elektrochemischer Test
Sie möchten eine Impedanzmessung Ihrer Werkstoffe durchführen lassen
Was ist eine Impedanzmessung?
Die elektrochemische Impedanzmessung (EIS) ist eine zerstörungsfreie, äußerst empfindliche Analysemethode, mit der sich die elektrochemischen Eigenschaften eines Werkstoffs oder Systems in Abhängigkeit von der Anregungsfrequenz charakterisieren lassen. Sie dient dazu, Defekte in Schutzbeschichtungen zu erkennen, die Homogenität von Schichten zu bewerten und Korrosionsphänomene an der Oberfläche zu untersuchen.
Die elektrochemische Charakterisierung und die Impedanzmessung können in zahlreichen Industriezweigen eingesetzt werden, von der Luft- und Raumfahrt über die Kosmetik bis hin zur Energiebranche und zu Medizinprodukten.
Das Labor FILAB unterstützt Sie bei der Impedanzmessung Ihrer Werkstoffe
Warum FILAB für die Impedanzmessung wählen?
FILAB, ein Labor mit Experten für Metallurgie und Stahlindustrie, stellt sein Wissen und seine Expertise zur Verfügung, um die Impedanzmessung und die elektrochemische Charakterisierung Ihrer Metallteile durchzuführen.
Um Sie bestmöglich zu unterstützen, ist das Labor FILAB für den Forschungssteuerbonus (CIR) zugelassen und nach COFRAC ISO 17025 akkreditiert.
ANALYTISCHE TECHNIK
Die elektrochemische Impedanz ist eine nicht destruktive Methode, die die Eigenschaften der Grenzflächen zwischen einem Werkstoff und seiner elektrochemischen Umgebung analysiert. Durch die Anwendung eines Wechselsignals misst sie den Widerstand und die Fähigkeit eines Systems, Ladungen zu leiten. Diese Technik ist entscheidend, um:
die Langzeitstabilität von Beschichtungen auf Aluminium- oder Titanlegierungen zu bewerten,
mehrere Lösungen im Rahmen eines Chrom(VI)-Ersatzes zu vergleichen,
die beschleunigte Alterung von Bauteilen oder Baugruppen unter simulierten Bedingungen zu verfolgen.
Warum eine Messung der elektrochemischen Impedanz durchführen?
Bewertung der Korrosionsbeständigkeit eines Metalls oder einer Legierung
Prüfung der Wirksamkeit einer Korrosionsschutzbeschichtung oder einer Farbe
Charakterisierung passiver Filme auf metallischen Oberflächen
Kontrolle der Degradation von Elektrolyten, Batterien oder Sensoren
Diffusive, kapazitive oder resistive Verhaltensweisen in einem System untersuchen
Sicherstellung der Langlebigkeit und Zuverlässigkeit von Werkstoffen
Optimierung der Leistung und Senkung der Kosten
Innovation und Konformität fördern
unsere Leistungen im Bereich elektrochemischer Analysen
Messung des Leerlaufpotenzials (OCV) zur Bewertung des spontanen elektrochemischen Verhaltens eines Metalls in einem gegebenen Medium (Wasser)
Galvanische Kopplungsstudie zur Analyse der Wechselwirkungen zwischen zwei metallischen Werkstoffen, um die Risiken der Kontaktkorrosion zu identifizieren (z. B. Zink vs. Stahl)
Charakterisierung der Schutzeigenschaften: Barriereeigenschaften, Porosität, Wasserdurchlässigkeit, Delamination, Filiformkorrosion …,
Bestimmung der Korrosionsgeschwindigkeit (LSV) zur Ermittlung der Korrosionsrate (mm/Jahr) in verschiedenen Umgebungen (Salzwasser, reines Wasser, Vorhandensein von Inhibitoren)
Messung des Korrosionspotenzials (Polarisationskurven) mit einem Potensiostat
Entwicklung spezifischer elektrochemischer Tests (kathodische Delamination, ACET, Kantenkorrosion ...)
FAQ
Die Impedanzmessung eignet sich für:
Blanke oder behandelte Metalle (Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan usw.)
Organische Beschichtungen (Farben, Lacke, Polymere)
Oberflächenbehandlungen (Eloxieren, Passivieren, Phosphatieren usw.)
Verbundwerkstoffe oder funktionale Werkstoffe (Batterien, Elektroden, Sensoren...)
Im Gegensatz zu zerstörenden Prüfungen wie dem Salzsprühnebeltest ist EIS zerstörungsfrei, schnell und empfindlicher. Sie ermöglicht es, :
- erste Anzeichen einer Schädigung zu erkennen, bevor sie sichtbar werden
- Systeme oder Formulierungen zu vergleichen, ohne mehrere Wochen Prüfzeit abzuwarten
- die Entwicklung eines Werkstoffs im Zeitverlauf zu verfolgen
Je nach Branche können verschiedene Normen die Prüfung regeln:
ISO 16773 : für organische Beschichtungen auf Metallen
ASTM G106 / G200 : für Korrosion mittels EIS
Kundenspezifische interne Normen oder spezielle F&E-Protokolle
Die elektrochemischen Wechselwirkungen von Materialien treten in verschiedenen natürlichen oder industriellen Umgebungen auf:
- Wässrige Medien wie Meerwasser begünstigen aufgrund der Anwesenheit von Ionen Phänomene wie galvanische Korrosion.
- Feuchte oder verschmutzte Atmosphären, reich an Feuchtigkeit und Schadstoffen wie Salz oder Schwefeldioxid, beschleunigen ebenfalls die Degradation von Materialien, insbesondere in maritimen oder industriellen Bereichen.
- Saure oder alkalische Medien mit extremem pH-Wert sowie Hochtemperaturumgebungen, wie sie in der chemischen oder petrochemischen Industrie vorkommen, verstärken die elektrochemischen Reaktionen.
- Kontrollierte elektrochemische Medien, die in Verfahren wie Elektrolyse oder Galvanisierung eingesetzt werden, verdeutlichen, wie wichtig es ist, diese Wechselwirkungen im Voraus zu berücksichtigen, um die Haltbarkeit von Materialien unter spezifischen Bedingungen zu gewährleisten.