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Bisphenol A ersetzen

Das Bisphenol A (BPA) ist ein endokriner Disruptor, der als Polymerisationsmonomer für Kunststoffe wie Polycarbonate sowie als Antioxidans oder Weichmacher verwendet wird.

Da Polycarbonate Polymere sind, die im Lebensmittelbereich häufig als Behälter verwendet werden, hat der Senat im Oktober 2012 einen Gesetzentwurf angenommen, der darauf abzielt, das Inverkehrbringen von Kunststoffen, die Bisphenol A enthalten und mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, bis 2015 zu beenden. Die betroffenen Hersteller sind daher gezwungen, eine Alternative zu BPA zu finden.

Derzeit zeichnet sich keine Alternative als Ersatz für BPA aus, da ihre Unbedenklichkeit nicht nachgewiesen ist.

Die ANSES (Agentur für Gesundheitssicherheit) warnt vor der Verwendung anderer Bisphenole, deren toxische Wirkung sich als ebenso schädlich wie die von BPA erweisen könnte. Die ANSES hat 73 mögliche Alternativen zu BPA identifiziert, darunter:

  • 21 für Polycarbonat
  • 18 für Epoxidharze
  • 34 für Thermopapier

In dieser Liste wurden 3 Verbindungen aus der BPA-Familie, darunter Bisphenol S, Bisphenol AF und Bisphenol AP, erfasst und werden bereits bei der Herstellung von Kassenbons, Babyflaschen usw. verwendet. Allerdings wurden ihre Unbedenklichkeit und ihre Toxizität noch nicht bewertet.

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