Chemische Analyse von PFAS in Verpackungsmaterialien
Ihr Bedarf: die chemische Analyse von PFAS in Ihren Verpackungsmaterialien durchführen
PFAS und Verpackungen
Ab dem 12. August 2026 werden Verpackungen, die Konzentrationen von PFAS enthalten, die die in Artikel 5 der PPWR festgelegten Grenzwerte überschreiten, in Frankreich und in der Europäischen Union verboten sein. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Exposition gegenüber diesen persistenten und potenziell schädlichen chemischen Stoffen zu begrenzen.
Das Labor FILAB führt die chemische Analyse von PFAS in Verpackungsmaterialien durch
Unsere Leistungen zur chemischen Analyse von PFAS in Verpackungsmaterialien
PFAS-Analyse in Verpackungen
Gesamtchemische Analyse fluorierter Verpackungen
Unsere technischen Mittel für die Analyse von PFAS in Verpackungsmaterialien
Was sind PFAS?
Per- und polyfluoralkylierte Substanzen oder PFAS sind chemische Verbindungen mit antihaftenden, wasserabweisenden oder auch hitzebeständigen Eigenschaften.
Sie werden in zahlreichen Industriebereichen und Produkten wie Arzneimitteln (API, Lösungsmittel, Hilfsstoffe), Lebensmittelverpackungen, Antihaftbeschichtungen, Kosmetika...
Warum sollten Sie PFAS in Ihren Verpackungen analysieren?
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) stehen heute im Mittelpunkt regulatorischer und umweltbezogener Bedenken. Sie werden wegen ihrer antihaftenden, hydrophoben und fettabweisenden Eigenschaften eingesetzt und sind in zahlreichen Verpackungsmaterialien enthalten (Kosmetik, Pharma, Industrie …).
Doch ihre Persistenz und ihre potenziellen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt erfordern eine strenge Kontrolle ihres Vorkommens.
Die Industrie steht vor mehreren Herausforderungen:
Regulatorische Konformität (REACH-Beschränkungen, FDA-Anforderungen, PPWR),
Gesundheitsschutz der Verbraucher,
Kontrolle der Wertschöpfungskette und Antizipation von Kundenanforderungen,
Entwicklung alternativer Lösungen mit größerer Umweltverträglichkeit.
FAQ
- Definition: PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine große Familie von Tausenden synthetischer chemischer Verbindungen. Sie werden oft als „ewige Schadstoffe“ bezeichnet, da ihre Kohlenstoff-Fluor-Bindung besonders stark ist und sie dadurch äußerst widerstandsfähig gegen den Abbau in der Umwelt und im menschlichen Körper macht.
- Verwendung in Verpackungen: Sie werden Verpackungen aus Papier, Karton und geformten Pflanzenfasern (wie Fast-Food-Boxen, Popcornbeutel und bestimmte Lebensmittelpapiere) zugesetzt, um ihnen wesentliche Eigenschaften zu verleihen:
Fett- und Ölbeständigkeit (fettabweisend).
Wasserundurchlässigkeit (hydrophob).
Die gebräuchlichste und präziseste Analysemethode zur Quantifizierung von PFAS in verschiedenen Matrizes ist die Flüssigchromatographie gekoppelt mit Tandem-Massenspektrometrie (LC-MS/MS).
Sie ermöglicht die Trennung (Flüssigchromatographie) sowie die Identifizierung/Quantifizierung (Massenspektrometrie) einer großen Anzahl spezifischer PFAS-Moleküle (bis zu 30 Verbindungen oder mehr) bei sehr niedrigen Konzentrationen.
Die PFAS, die historisch am stärksten überwacht werden und Beschränkungen unterliegen, sind langkettige PFAS wie:
PFOS (Perfluoroctansulfonsäure)
PFOA (Perfluoroctansäure)
PFNA (Perfluornonansäure)
PFHxS (Perfluorhexansulfonsäure)
Die europäische Gesetzgebung wird für Verpackungen strenger. Kommendes Verbot: die europäische Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) sieht vor, die Verwendung von PFAS in Verpackungen mit Lebensmittelkontakt ab dem 12. August 2026 zu verbieten, sofern die Konzentrationen die festgelegten Grenzwerte überschreiten.