Labor für Analyse und Expertise

Spurenlabor: Analyse von Rückständen und Kontaminanten im Industriesektor

Risiken durch Rückstände und Kontaminanten in industriellen Umgebungen beherrschen

In der Industrie kann das Vorhandensein von Rückständen oder Kontaminanten im Spurenbereich die Konformität eines Produkts beeinträchtigen, einen Prozess stören, eine Kundenbeanstandung auslösen oder einen Materialausfall beschleunigen. Ein Spurenlabor ermöglicht die Untersuchung solcher Situationen auf unterschiedlichen Matrizes: Prozesswasser, Behandlungsbäder, Rohstoffe, Polymere, Legierungen, gereinigte Oberflächen, Verpackungen, technische Geräte oder Formulierungen. Ziel ist es, organische, anorganische und partikuläre Verbindungen zu detektieren, zu identifizieren und zu quantifizieren, die Qualität, Anwendungssicherheit oder industrielle Leistung beeinträchtigen können. Dieser Ansatz ist sowohl Teil der laufenden Qualitätskontrolle als auch der Expertise nach einem Vorfall, der Sauberkeitsbewertung, der Reinigungsvalidierung oder der Untersuchung von Migration und auslaugbaren Stoffen. Weitere Anwendungsbereiche finden Sie auf unserer Seite Secteur Activite.

Organische Rückstände und chemische Kontaminanten

Die organischen Analysen betreffen Kohlenwasserstoffe, flüchtige, halbflüchtige oder nichtflüchtige Verbindungen, Additive, extrahierbare Stoffe und auslaugbare Stoffe. Je nach Bedarf setzt das Labor Techniken wie GC-FID, GC/MS, HS-GC/MS, LC/HRMS, HPLC oder Pyrolyse-GC/MS ein. Diese Verfahren ermöglichen es beispielsweise, die Produktreinheit zu bewerten, einen Oberflächenkontaminanten zu suchen, eine Migration zwischen Inhalt und Verpackung zu untersuchen oder eine Reinigungsvalidierung zu dokumentieren.

Je nach Matrix einsetzbarer Instrumentenpark

Die Wahl der technischen Mittel hängt von der Art des Kontaminanten, dem erwarteten Konzentrationsniveau und der zu analysierenden Matrix ab. Das Labor verfügt über einen umfangreichen analytischen Gerätepark, der interne Analysen mittels GC-FID, GC/MS, HS-GC/MS, LC-MS/MS, LC/HRMS, ICP-MS, ICP-AES, Ionenchromatographie, optischer Mikroskopie sowie weiterer Charakterisierungsmethoden wie REM oder FTIR je nach Fragestellung ermöglicht. Diese Komplementarität ist besonders nützlich bei Untersuchungen zu Ausfällen, Haftungsproblemen, Korrosion, Oxidation oder Farbveränderungen.

Ein Labor, das auf Fragen der chemischen Sauberkeit ausgerichtet ist

Filab ist auf Spurenlabor-Fragestellungen spezialisiert und verfügt über besondere Expertise in der Analyse von Reinigungsrückständen und Kontaminanten nach ISO 19227. Die Leistungen werden intern unter COFRAC ISO 17025-Akkreditierung erbracht, mit einem leistungsstarken analytischen Gerätepark, der Schnittstellen reduziert und kurze Durchlaufzeiten absichert. Diese Organisation fördert die Kohärenz zwischen Probenahme, Probenvorbereitung, Analyse, Interpretation und Ergebnisdarstellung.

Analytische Expertise und technische Mittel für das Spurenlabor

Das Labor führt die Analyse von Rückständen und Kontaminanten nach anerkannten Referenzverfahren durch, mit Leistungen, die intern unter ISO 17025-Akkreditierung erbracht werden. Zu den organischen Analysen gehört insbesondere die Untersuchung von Gesamtkohlenwasserstoffrückständen (HCT) mittels GC-FID nach NF EN ISO 9377-2 sowie die Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) nach NF EN 1484. Die anorganischen Untersuchungen umfassen Schwermetalle, Waschmittelrückstände und Rückstände mineralischer Säuren mittels ICP-AES, ICP-MS und Ionenchromatographie. Partikuläre Kontaminanten können mittels optischer Mikroskopie nach speziellen Referenzverfahren charakterisiert werden. Für gezielte Anforderungen ist es möglich, die Ansätze zu anorganischen Rückständen nach ISO 19227 oder zu partikulären Kontaminanten ISO 19227 zu vertiefen.

Anorganische Stoffe, Metalle und ionische Spezies

Zu den anorganischen Kontaminanten gehören Schwermetalle, elementare Verunreinigungen, Waschmittelrückstände, mineralische Säuren und bestimmte ionische Spezies. Die Bestimmungen werden je nach Art der Probe und den angestrebten Grenzwerten mittels ICP-AES, ICP-MS und Ionenchromatographie durchgeführt. Diese Analysen beantworten häufige industrielle Fragestellungen: Bäderkontrolle, Überwachung von Prozesswässern, Qualifizierung von Rohstoffen, Korrosionsgutachten, Suche nach Metallspuren oder Bewertung der Materialkonformität.

Entwicklung und Validierung maßgeschneiderter Methoden

Wenn Standardmethoden nicht ausreichen, kann das Labor einen Untersuchungsplan definieren, eine geeignete analytische Methode entwickeln und diese anschließend entsprechend dem angestrebten industriellen Ziel validieren. Dieser Ansatz eignet sich für komplexe Matrizes, niedrige Grenzwerte, spezifische Verbindungen oder Untersuchungen, die mehrere Kontaminantenfamilien kombinieren. Er ist relevant für Studien zu extrahierbaren und auslaugbaren Stoffen, Stabilität, chemischer Kompatibilität, Materialabbau oder die Charakterisierung von Nanopartikeln und Nanomaterialien.

Technische Begleitung mit Fokus auf industrielle Entscheidungen

Über die Messung hinaus zielt die Begleitung darauf ab, Ihre Problemstellung zu lösen: eine Kontaminationshypothese zu bestätigen, mehrere Chargen zu vergleichen, die Ursache einer Ablagerung zu identifizieren, ein Sauberkeitsniveau zu qualifizieren, eine Nichtkonformität zu dokumentieren oder einen Kontrollplan aufzubauen. Das Labor unterstützt wiederkehrende Anforderungen wie die Bestimmung von Schwermetallen in Prozesswässern, die Suche nach Spuren in Polymeren, Reinheitsanalysen, die Untersuchung auslaugbarer Stoffe oder Gutachten nach einem Materialausfall.

Definieren, übermitteln, analysieren, interpretieren

Um eine Studie zu beginnen, sollten Matrix, industrieller Kontext, die vermutete Art der Kontamination, das erwartete Sensibilitätsniveau und gegebenenfalls das anwendbare Referenzsystem präzisiert werden. Anschließend kann das Labor eine geeignete analytische Strategie vorschlagen: den Prüfplan festlegen, die Proben übermitteln oder die Begleitung vor Ort organisieren, organische, anorganische oder partikuläre Rückstände analysieren und die Ergebnisse anschließend im Hinblick auf Ihre technischen Anforderungen

interpretieren. Dieser Ansatz kann in eine Reinigungsvalidierung, eine Fehleranalyse, eine Reinheitskontrolle, eine Kontaminationsuntersuchung oder eine Bewertung der chemischen Verträglichkeit eingebunden werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie lassen sich Spuren von Rückständen und Kontaminanten auf meinen Produkten, Materialien oder Industrieanlagen identifizieren und quantifizieren?

Eine Analysestrategie im Spurenbereich beruht auf drei Schritten: die Matrix und das erwartete Risiko definieren, die für die gesuchten Kontaminantenfamilien geeigneten Techniken auswählen und anschließend die Ergebnisse im Hinblick auf Ihre Prozess-, Qualitäts- oder regulatorischen Anforderungen interpretieren. Das Labor kann so organische Kontaminanten, elementare Verunreinigungen, Schwermetalle, Reinigungsrückstände, auslaugbare Stoffe oder Partikel auf sehr unterschiedlichen Trägermaterialien untersuchen.

Welche Arten von Kontaminanten können Sie in einem industriellen Umfeld analysieren?

Das Labor analysiert drei große Kontaminantenfamilien: organische, anorganische und partikuläre. Diese Abdeckung ermöglicht es, sowohl Oberflächenverschmutzungen als auch metallische Kontaminationen, Reinigungsrückstände, chemische Migration, elementare Verunreinigungen oder unbekannte Ablagerungen zu behandeln.

Welche analytischen Techniken werden für eine zuverlässige Spurenanalyse eingesetzt?

Die Zuverlässigkeit einer Spurenanalyse beruht auf der Übereinstimmung zwischen der industriellen Fragestellung und der eingesetzten Technik. Die verwendeten Methoden können Chromatographie, Massenspektrometrie, Elementaranalyse, Ionenchromatographie und Mikroskopie kombinieren, um eine robuste Identifizierung, Quantifizierung und Interpretation zu erhalten.

Warum Filab bei einer Problemstellung mit Rückständen und Kontaminanten beauftragen?

Sich an Filab zu wenden bedeutet, von einer multidisziplinären analytischen Expertise, intern durchgeführten Analysen und einer maßgeschneiderten Begleitung zu profitieren, um ein Laborergebnis in eine verwertbare Entscheidung für Ihre Qualitäts-, Produktions-, F&E- oder HSE-Teams zu verwandeln.

Wie startet man mit dem Labor eine Studie zu Rückständen und Kontaminanten?

Um die Analyse zu starten, genügt es, Ihren technischen Bedarf mit dem Labor zu formalisieren: Art der Proben, gesuchte Kontaminanten, Ziele in Bezug auf Konformität oder Expertise, zeitliche Vorgaben. Anschließend kann schnell eine maßgeschneiderte analytische Lösung umgesetzt werden.
Die Vorteile von filab
Ein hochqualifiziertes Team
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Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
Eine schnelle Reaktionszeit und Bearbeitung von Anfragen
Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
Ein COFRAC-akkreditiertes Labor nach ISO 17025
(Geltungsbereiche verfügbar auf www.cofrac.com - Akkreditierungsnr.: 1-1793)
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
Ein vollständiger analytischer Gerätepark auf 5.200 m²
Eine maßgeschneiderte Betreuung
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Visio-Briefing mit dem Experten möglich
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Thomas GAUTIER Leiter der Abteilung Werkstoffe
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