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TPO in Lacken ab September 2025 verboten

Verbot von TPO (CAS 75980-60-8)

Das Wichtigste in Kürze...

Die Kosmetikindustrie ist stets bestrebt, ihre Produkte im Sinne der Verbrauchersicherheit zu verbessern. Vor diesem Hintergrund wird die Verwendung von TPO (CAS 75980-60-8), einem bislang unverzichtbaren Bestandteil für die schnelle Aushärtung von semipermanenten Lacken, nun infrage gestellt.

Als potenziell gefährlich eingestuft, ist dieser Photoinitiator in Europa ab September 2025 verboten.

Diese Entscheidung markiert einen wichtigen strategischen Wendepunkt für die Hersteller, die ihre Formulierungen nun überarbeiten müssen, um immer strengere Gesundheitsanforderungen zu erfüllen.

  • Verbotsdatum : 1. September 2025
  • Betroffene Produkte : semipermanente Lacke, UV-/LED-Gele, Basen, Top Coats und andere kosmetische Produkte, die TPO enthalten
  • Vollständiges Verbot :
    • Herstellung von Lacken, die TPO enthalten
    • Inverkehrbringen und Verkauf, auch an Fachleute
    • Gewerbliche Anwendung (Lackauftrag, Maniküre …)
  • Keine Abverkaufsfrist : vorhandene Bestände müssen bis zum Stichtag entfernt oder dürfen nicht mehr verwendet werden.

 

Was ist ein TPO?

Der TPO, die Abkürzung für Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide, ist ein Molekül, das in der Kosmetikindustrie verwendet wird, insbesondere in Maniküreprodukten wie semipermanenten Nagellacken, UV-Gelen, Basen und Top Coats.

Seine Rolle ist die eines Photoinitiators oder Photoinitiators. Das bedeutet, dass es sich um einen Stoff handelt, der in Gegenwart von Licht, insbesondere von ultravioletten (UV-) oder LED-Strahlen, die von Manikürelampen ausgesendet werden, eine chemische Reaktion auslösen kann.

Die Einstufung von TPO als CMR-Stoff

Das Verbot von TPO ergibt sich aus seiner Einstufung seit dem 5. Januar 2024 in die Kategorie der CMR-Stoffe der Kategorie 1B gemäß der europäischen Verordnung REACH (Registrierung, Bewertung und Zulassung chemischer Stoffe). Diese Einstufung wird im September 2025 rechtlich verbindlich, was den schrittweisen Rückzug aus kosmetischen Formulierungen zur Folge hat, insbesondere bei Nagelprodukten.

Die Unterstützung des FILAB-Labors im Zusammenhang mit TPO

Das seit dem 1. September 2025 geltende TPO-Verbot hat direkte Auswirkungen auf die Kosmetikindustrie. Um Hersteller in diesem Übergang zu begleiten und die Konformität ihrer Produkte sicherzustellen, bietet FILAB ein umfassendes Spektrum an Analyse- und Expertendienstleistungen an: 

Abschließend

Der Übergang zu TPO-freien Lacken ist weit mehr als nur eine einfache regulatorische Aktualisierung. Er spiegelt eine weitreichende Entwicklung der Kosmetikindustrie wider, die nun Gesundheit und Sicherheit in den Mittelpunkt der Innovation stellt. Indem Marken TPO durch sicherere Alternativen ersetzen, erfüllen sie nicht nur ein neues Gesetz: Sie verpflichten sich, Produkte anzubieten, die Leistung, Haltbarkeit und Verbraucherschutz vereinen. Das Labor FILAB stellt sein Fachwissen und seine modernsten Techniken zur Verfügung, um Kosmetikhersteller bei der Erkennung und Suche nach Alternativen zu TPO-Produkten zu unterstützen.

Wir stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

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