Labor für Analyse und Charakterisierung metallischer Pulver nach ISO 52907
Akteure aus der Metallurgie: Möchten Sie metallische Pulver gemäß ISO 52907 charakterisieren?
Charakterisierung metallischer Pulver nach ISO 52907
Metallische Pulver stehen im Mittelpunkt zahlreicher innovativer industrieller Verfahren: additive Fertigung, Pulvermetallurgie, Oberflächenbeschichtungen…
Ihre Qualität beeinflusst die Leistung der hergestellten Bauteile direkt: Homogenität, mechanische Eigenschaften, Zuverlässigkeit und Sicherheit.
Die Norm ISO 52907 definiert die Anforderungen und Prüfverfahren zur Charakterisierung metallischer Pulver für die additive Fertigung. Sie bietet einen wesentlichen Rahmen, um die Rückverfolgbarkeit, die regulatorische Konformität und die Qualitätskontrolle Ihrer Rohstoffe sicherzustellen.
FILAB begleitet Sie bei der Charakterisierung metallischer Pulver gemäß der Norm ISO 52907
Das FILAB-Labor verfügt über die Erfahrung und den analytischen Gerätepark, um Unternehmen der Metallurgie bei der Analyse und Charakterisierung metallischer Pulver gemäß ISO 52907 mit verschiedenen analytischen Techniken zu unterstützen.
Mit unseren Analysedienstleistungen profitieren Sie von einer umfassenden Begleitung vor und nach der Herstellung, um Ihre pulvermetallurgischen Prozesse abzusichern und zu optimieren.
unsere Leistungen
Warum ein metallisches Pulver gemäß der Norm ISO 52907 charakterisieren?
Die Qualität eines metallischen Pulvers beeinflusst direkt die Herstellung und die Leistung der Bauteile. Seine Charakterisierung ist entscheidend, um die Wiederholbarkeit der Prozesse zu gewährleisten, die mechanischen Eigenschaften zu optimieren und die Normenkonformität sicherzustellen. Im FILAB-Labor analysieren wir die Eigenschaften metallischer Pulver, um ihre Leistungsfähigkeit in der Metallurgie zu gewährleisten.
Die Partikelgröße und -form bestimmen die Fließfähigkeit, die Dichte nach dem Verdichten und die mechanischen Eigenschaften der Bauteile. Mithilfe der Elektronenmikroskopie und der Analysen der Korngrößenverteilung passen wir diese Parameter an, um das Sintern und den 3D-Druck zu optimieren.
Verunreinigungen und unerwünschte Reaktionen können die Qualität von Legierungen beeinträchtigen. Unsere spektrometrischen Analysen gewährleisten eine den Anforderungen entsprechende Zusammensetzung, vermeiden Strukturfehler und sichern eine perfekte Eignung für industrielle Anwendungen.
Die Schütt- und Klopfdichte wird kontrolliert, um Porosität und Fehler zu begrenzen und robuste, homogene Bauteile sicherzustellen. Unsere Feuchtigkeits- und Oxidationstests ermöglichen es, Risiken einer Verschlechterung frühzeitig zu erkennen und Lagerung sowie Verarbeitung zu optimieren.
Metallische Pulver, insbesondere empfindliche Legierungen wie Titan, erfordern eine strenge Überwachung ihrer chemischen Reaktivität. Unsere thermischen Analysen und Fließfähigkeitstests ermöglichen es, die Parameter der additiven Fertigung anzupassen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
Wussten Sie das?
Das FILAB-Labor ist nach ISO 17025 durch COFRAC akkreditiert für:
- die Messung der spezifischen Oberfläche nach der BET-Methode (gemäß ISO 9277) und die Lasergranulometrieanalyse (gemäß ISO 13320 in Flüssig- und Trockenmessung),
- die Messung der Dichte mittels Helium-Pyknometrie (gemäß ASTM B923 und ISO 12154),
- die Bestimmung der Korngröße (gemäß ASTM E112 und NF EN ISO 643) für massive Werkstoffe.
FAQ
Die Norm ISO 52907 legt die Anforderungen und Prüfverfahren für die Charakterisierung metallischer Pulver fest, die in der additiven Fertigung verwendet werden. Sie umfasst insbesondere die Morphologie, die chemische Zusammensetzung, die Korngrößenverteilung und die physikalischen Eigenschaften der Pulver.
Die Charakterisierung Ihrer Pulver ermöglicht es,:
die Qualität und Rückverfolgbarkeit Ihrer Rohstoffe sicherzustellen,
die regulatorische und kundenseitige Konformität sicherzustellen,
Ihre Verfahren der additiven Fertigung zu optimieren,
Nichtkonformitäten im Zusammenhang mit den mechanischen Eigenschaften der hergestellten Bauteile zu vermeiden.
Die Norm ISO 52907 betrifft hauptsächlich die additive Fertigung. Sie ist besonders relevant für:
die Luft- und Raumfahrt,
den medizinischen Bereich und implantierbare Medizinprodukte,
die Nuklearindustrie und die Energiebranche,
die Automobilindustrie und den Transportsektor,
den Luxus- und Schmuckbereich.
Die Partikelgrößenverteilung (Korngrößenverteilung) ist möglicherweise der kritischste physikalische Parameter.
Mittlere Partikelgröße: Sie muss den Anforderungen des FA-Systems entsprechen. LPBF-Systeme erfordern häufig feine Pulver (in der Regel 15–60 µm).
Feinanteil (kleine Partikel): Ein Überschuss an Feinanteil kann die Fließfähigkeit beeinträchtigen und Laser-/Strahlenergie absorbieren, was zu Porositäten führt.
Große Partikel: Sie können Defekte in den aufgetragenen Schichten verursachen und Poren bilden.
Die ISO 52907 empfiehlt die Verwendung der Laserbeugung als Standardmethode.