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Additive Fertigung - Die Charakterisierung metallischer Pulver: eine strategische Herausforderung

Eine echte Revolution für die industrielle Produktion von Sonderteilen und Kleinserien in ebenso anspruchsvollen Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Nuklearindustrie, der Verteidigung usw. stellt die additive Fertigung ein ergänzendes Produktionsverfahren zu den traditionellen Fertigungstechniken dar, mit dem sich heute Bauteile mit gleichwertigen Eigenschaften herstellen lassen.

  • Auf dem Markt gibt es mehrere additive Fertigungsverfahren. Besonders hervorzuheben sind die Verfahren:
  • SLM (Selective Laser Melting),
  • SLS (Selective Laser Sintering),
  • EBM (Electron Beam Melting),
  • DMD-Verfahren (Direct Metal Deposition).

Während nichtrostende Stähle (17-4PH, AISI 410, AISI 316), Titanlegierungen (TA6V ELI) und Nickellegierungen (Inconel 718, Inconel 625) historisch verwendete Werkstoffqualitäten in der additiven Fertigung sind, sind für diese Verfahren auch die zunehmende Bedeutung von Aluminiumlegierungen trotz ihrer guten Wärmeleitfähigkeit, ihrer Oxidationsempfindlichkeit und ihres großen Erstarrungsbereichs sowie das Aufkommen von Kupferlegierungen hervorzuheben.

Um die Qualität der mit diesen neuen Fertigungsverfahren hergestellten Metallteile zu gewährleisten, ist die Kontrolle der Rohstoffe und der recycelten pulverförmigen Materialien strategisch und stellt eine große Herausforderung dar, um die erwarteten Leistungen zu erreichen. Dazu werden mehrere Eigenschaften dieser Pulver geprüft:

  • die chemische Zusammensetzung, bestimmt mittels ICP-AES und ICP-MS nach Aufschluss sowie durch Elementaranalysatoren (C/S, N/O und H),
  • die Partikelgrößenverteilung, meist mittels Lasergranulometrie bestimmt,
  • die Morphologie, beurteilt durch Beobachtung mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) und durch Sorptometrie (BET-Methode), um die Partikelmorphologie, die Sphärizität, das Satellitenbilden (Anlagerung von Pulver mit kleinem Durchmesser an Pulver mit großem Durchmesser bei recycelten Materialien), die Porosität usw. zu bewerten,
  • der metallurgische Zustand, charakterisiert durch metallografische Untersuchung und mit potenziell erheblichem Einfluss auf die Gefüge und die endgültigen mechanischen Eigenschaften der Bauteile.

Mit bedeutender Erfahrung in der Umsetzung all dieser Charakterisierungstechniken und einem anerkannten echten Fachwissen unterstützt FILAB Sie bei Ihren Anforderungen an die Kontrolle metallischer Pulver und an Expertisen im Zusammenhang mit Tätigkeiten der additiven Fertigung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an unseren Experten: contact@filab.fr

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