Industrielle Oberflächenanalyse: einen Beschichtungsfehler diagnostizieren
Beeinträchtigt ein Beschichtungsfehler die Leistung Ihres Produkts?
Ablösung, Blasenbildung, vorzeitige Korrosion, schlechte Haftung, Schichtdickenabweichung, Rissbildung, Kontamination … Beschichtungsfehler können zu Nichtkonformitäten, Kundenreklamationen, Produktionsausfällen oder Ausfällen im Einsatz führen.
Die schnelle Identifizierung der Fehlerursache ist entscheidend, um geeignete Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Die Oberflächenanalyse ermöglicht es, die Beschichtung zu charakterisieren, ihre Grenzfläche zum Substrat sowie mögliche Verunreinigungen zu untersuchen, um eine zuverlässige Diagnose zu erstellen.
Im FILAB-Labor unterstützen wir Industrieunternehmen bei der Untersuchung von Beschichtungsfehlern mit einem Ansatz, der chemische Analysen und Materialcharakterisierungen kombiniert.
Warum nach einem Beschichtungsfehler eine Oberflächenanalyse durchführen?
Ein sichtbarer Defekt ist oft nur die Folge eines komplexeren Phänomens.
Die Analyse ermöglicht festzustellen, ob der Defekt zusammenhängt mit:
- einer unzureichenden Oberflächenvorbereitung;
- einer organischen oder mineralischen Verunreinigung;
- einer fehlerhaften Zusammensetzung der Beschichtung;
- einem Defekt des Behandlungsbads für die Oberflächenbehandlung;
- einer nicht konformen Schichtdicke;
- einer Unverträglichkeit zwischen dem Substrat und der Beschichtung;
- einem schlecht beherrschten Beschichtungsverfahren;
- der Alterung oder den Einsatzbedingungen.
Ziel ist es, die Grundursache zu ermitteln, um das erneute Auftreten des Defekts zu vermeiden.
Die wichtigsten analysierten Beschichtungsfehler
Unsere Experten sind bei zahlreichen industriellen Fragestellungen im Einsatz:
Ablösung oder Haftungsverlust
Korrosion unter Beschichtung
Dickenschwankung
Veränderung des Aussehens oder der Farbe
Diese Untersuchungen betreffen sowohl Entwicklungsphasen als auch Probleme, die in der Produktion oder nach der Markteinführung auftreten.
Anwendungsbeispiele
Oberflächenanalysen werden regelmäßig durchgeführt, um:
- eine Lackablösung nach Korrosionstests zu untersuchen;
- eine schlechte Haftung einer galvanischen Abscheidung zu verstehen;
- eine Kontamination vor der Oberflächenbehandlung zu suchen;
- zwei Chargen mit unterschiedlichen Leistungen zu vergleichen;
- eine Unterwanderungskorrosion zu charakterisieren;
- die Konformität einer Metallabscheidung zu überprüfen;
- die Ursachen einer Rissbildung nach Wärmebehandlung zu identifizieren;
- einen Schaden an einem Bauteil aus der Luftfahrt- oder Medizintechnik zu begutachten.
Unsere FAQ
Um ein Angebot zu erhalten, können Sie unsere Teams über unser Kontaktformular, telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.
Teilen Sie uns einfach Ihren Bedarf mit (Materialart, gewünschte Analyse, gegebenenfalls Norm, Dringlichkeit, Anzahl der Proben …). Anschließend senden wir Ihnen innerhalb von 24 bis 48 Stunden ein individuelles technisches und preisliches Angebot zu.
Die Fristen variieren je nach Art der Analyse und der Komplexität des Expertisenprojekts.
FILAB verpflichtet sich jedoch, schnelle Fristen zu bieten, die an Ihre Anforderungen und industriellen Dringlichkeiten angepasst sind.
Die Analyse ermöglicht es, die tatsächliche Ursache des Fehlers zu identifizieren (Verunreinigung, schlechte Haftung, Korrosion, Verfahrensfehler, nicht konforme Zusammensetzung …), um geeignete Korrekturmaßnahmen umzusetzen.
Die Diagnose beruht auf der Kombination mehrerer Analysetechniken, mit denen die chemische Zusammensetzung, die Morphologie, die Schichtdicke, die Grenzfläche zwischen Substrat und Beschichtung sowie mögliche Verunreinigungen untersucht werden können.
Das Labor kann metallische, organische und keramische Beschichtungen, Industrielacke, Korrosionsschutzbehandlungen, PVD- und CVD-Beschichtungen sowie Konversionsbehandlungen untersuchen.
Die Analysen können an Metallen, Legierungen, Polymeren, Verbundwerkstoffen und Keramiken sowie an Bauteilen aus der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik oder dem Energiesektor durchgeführt werden.
Ja. Der Vergleich zwischen einem Referenzteil und einem fehlerhaften Teil ermöglicht es oft, schnell Unterschiede in Zusammensetzung, Struktur, Dicke oder Verunreinigung zu erkennen, die die Ursache des Defekts sind.
Ja. Die Ergebnisse ermöglichen es, die Wirksamkeit des Verfahrens zu bewerten, die Qualität der Beschichtung zu kontrollieren und mögliche Abweichungen in der Fertigung zu erkennen.