Materialanalyse mittels Dilatometrie im Labor
Möchten Sie eine Materialanalyse mittels Dilatometrie durchführen lassen?
Was ist Dilatometrie?
Die Dilatometrie ist eine Technik derthermischen Analyse mit der sich die dimensionsbedingten Veränderungen (Ausdehnung oder Schrumpfung) eines Materials in Abhängigkeit von der Temperatur (und gegebenenfalls dem Druck) messen lassen. Konkret wird eine Probe in einem Ofen auf einer Halterung platziert: Ihr dimensionsbezogenes Verhalten wird nach einem definierten Temperaturprogramm verfolgt (Temperaturanstieg oder -abfall, Haltephasen, Zyklen).
Geeignet für eine breite Palette von Materialien — Metalle und Legierungen, Polymere, Verbundwerkstoffe, Keramiken, Gläser, Polymere, Lacke, Beschichtungen ... Die Dilatometrie liefert grundlegende Daten, um das Verhalten Ihrer Materialien unter realen thermischen Bedingungen vorherzusagen.
Warum Ihre Materialien mittels Dilatometrie analysieren?
- Die Bestimmung des thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) ist entscheidend, um Maßänderungen unter Einsatzbedingungen vorherzusehen (Temperaturzyklen, Temperaturschwankungen, Montagebeanspruchungen usw.).
- Kritische Temperaturen identifizieren : Erweichungspunkt, Glasübergangstemperatur (Tg), Temperaturen mit besonderem Schrumpf- oder Ausdehnungsverhalten, Sintern usw.
- Physikalische oder strukturelle Phänomene sichtbar machen : Phasenänderungen, nichtlineare Schrumpfung oder Ausdehnung, Sintereffekte, bleibende Verformungen, Maßinstabilitäten — dies hilft, Mechanismen von Versagen, Alterung oder einer Unverträglichkeit zwischen Werkstoff und Einsatzbedingungen zu verstehen.
- Die Maßstabilität und die Kompatibilität von Materialien in Mehrmaterial-Verbindungen validieren (Metall/Polymer, Verbund/Glas, Keramik/Legierung usw.), um innere Spannungen, Risse, Passungsverluste oder Funktionsfehler zu vermeiden.
Das Labor FILAB unterstützt Sie bei der Analyse Ihrer Materialien mittels Dilatometrie
Warum FILAB für die Analyse mittels Dilatometrie wählen?
Mit unseren drei Leistungsstufen: Analyse, Expertise und F&E-Begleitung unterstützt FILAB Unternehmen aller Branchen bei der Analyse von Materialien mittels Dilatometrie.
Dafür stellt FILAB seinen Kunden das Know-how und die Erfahrung seines Teams sowie einen 5.200 m² großen analytischen Gerätepark mit modernster Ausstattung zur Verfügung.
Die geltenden Normen im Bereich der Dilatometrie
Je nach Art des Materials und Ziel der Analyse regeln mehrere Normen die Messung der thermischen Ausdehnung und den Einsatz der Dilatometrie. Diese Referenzdokumente gewährleisten die Zuverlässigkeit, Rückverfolgbarkeit und Vergleichbarkeit der Ergebnisse, insbesondere in Branchen mit hohen technischen oder regulatorischen Anforderungen. Zu den am häufigsten verwendeten Normen gehören:
ASTM E228 für die lineare thermische Ausdehnung fester, starrer Materialien
ASTM D696 für Kunststoffe
ISO 17562 und ISO 16835 für technische Werkstoffe wie Keramiken oder Feuerfestmaterialien
ASTM E831 für Messungen mittels thermomechanischer Analyse (TMA)
ISO 11359 für polymere Werkstoffe
Das Labor stützt sich auf diese Normen, wenn dies relevant ist, und passt bei Bedarf die Prüfbedingungen an (Geometrien, Atmosphäre, thermische Zyklen), um die jeweilige Fragestellung präzise zu beantworten, insbesondere im Rahmen von Gutachten oder Schadensanalysen.
Mehr erfahren
Fehleranalyse und Bruchflächen
Analyse und Begutachtung von Ausfällen: Korrosionsmechanismen, Verschleißerscheinungen und vorzeitige Alterung, Rissbildung, Bruch …
Charakterisierung von Oberflächenfehlern: Haftungsprobleme, Identifizierung von Rückständen (Schmierstoffe, Waschmittelrückstände, …)
FAQ
Die Dilatometrie ist eine thermische Analysetechnik, die die dimensionsbezogenen Veränderungen eines Werkstoffs in Abhängigkeit von der Temperatur misst. Sie ermöglicht die Untersuchung von Ausdehnung, Schrumpfung, physikalischen Übergängen und Sintervorgängen.
Die Methode eignet sich für zahlreiche Werkstoffe: Metalle, Legierungen, Keramiken, Gläser, Polymere, Verbundwerkstoffe, Feuerfestmaterialien, Elastomere sowie bestimmte Beschichtungen oder Aufträge.
Sie ermöglicht die Bestimmung des thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE), die Identifizierung kritischer Temperaturen (Tg, Sintern, Erweichung), die Erklärung von Maßabweichungen und die Validierung der Werkstoffverträglichkeit in einer Baugruppe.
Je nach Fragestellung können mehrere Methoden eingesetzt werden:
Dilatometrie mit Schubstange (PRD),
optische Dilatometrie,
thermomechanische Analyse (TMA),
Hochtemperatur-Dilatometrie,
Dilatometrie unter kontrollierter Atmosphäre.
Ja. Im Rahmen von Gutachten ermöglicht sie festzustellen, ob eine Störung (Riss, Verformung, Passungsverlust, Maßinstabilität) mit einem anormalen thermischen Verhalten oder mit einer Unverträglichkeit zwischen Werkstoffen zusammenhängt.