Labor für Analyse und Charakterisierung von Keramik in Medizinprodukten
Heutzutage sind die für Medizinprodukte verwendeten Materialien vielfältig: Metalllegierungen (Edelstahl, Titan, Chrom-Kobalt), organische Materialien (Polyethylen PE, Polyetheretherketon PEEK), Keramiken, … Ihr Erfolg beruht im Wesentlichen auf ihren hervorragenden mechanischen Eigenschaften, ihrer Biokompatibilität und ihrer Korrosionsbeständigkeit.
Keramiken werden seit Langem für die Herstellung von Zahnprothesen (Dentalzemente) und Knochenprothesen verwendet und werden historisch in zwei große Familien unterteilt:
– bioinerte Keramiken (Aluminiumoxid, Zirkonoxid und seit Kurzem Aluminiumoxid-Zirkonoxid), die darauf ausgelegt sind, Reaktionen mit biologischem Gewebe zu minimieren, und die für mechanisch beanspruchte Produkte wie orthopädische Prothesen oder dentale Restaurationen verwendet werden,
– bioaktive Keramiken (Calciumphosphat und Hydroxylapatit HAP), die im Gegenteil darauf ausgelegt sind, die Gewebereparatur und die Integration der damit verbundenen Produkte zu fördern, und die für die Herstellung von Oberflächen oder Strukturen verwendet werden, die die Knochenanlagerung und/oder ein rasches Knochenwachstum begünstigen, jedoch an mechanisch wenig beanspruchten Stellen.
In jüngerer Zeit ist eine dritte Familie hinzugekommen: die bioresorbierbaren Keramiken (ebenfalls Calciumphosphat, Tricalciumphosphat TCP, Calciumcarbonat CaCO3), die nach und nach vom Organismus durch lebendes Gewebe ersetzt werden.
Um ihre optimale Leistungsfähigkeit als Werkstoffe für Medizinprodukte zu erreichen und zugleich den regulatorischen Anforderungen zu entsprechen, müssen Keramiken strenge Anforderungen sowohl hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung, der mechanischen und kristallographischen Eigenschaften als auch in Bezug auf die Sicherheit erfüllen (Freisetzung und Abbau von Keramiken).
Besonders einflussreich auf das Verhalten von Keramiken im Rahmen ihrer Verwendung als Medizinprodukte sind die chemische Zusammensetzung und die Kristallographie der Keramiken, die jeweils mittels ICP-AES-Spektrometrie und durch Röntgendiffraktion DRX bestimmt werden.
Mit umfassender Erfahrung in der Anwendung dieser Analysetechniken und der Entwicklung spezifischer Analysemethoden unterstützt Sie das Labor FILAB bei Ihren Anforderungen an Kontrolle, Analyse oder Entwicklung für Ihre Keramiken für medizinische Anwendungen:
– Charakterisierung von Keramiken, die in Medizinprodukten verwendet werden, einschließlich Dentalzementen und Hydroxylapatit-Pulvern
– Analyse von Keramiken: Biokompatibilitätsstudie ISO 10993, chemische Charakterisierung keramischer Werkstoffe gemäß ISO 10993-18
– Abbauuntersuchung, Identifizierung und Quantifizierung von Abbauprodukten von Keramiken gemäß ISO 10993-14
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unseren Experten unter 03 80 52 32 05 oder unter contact@filab.fr.
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FILAB unterstützt Sie auch bei den folgenden Leistungen:
Unsere Leistungen
Problemlösung : Nichtkonformität, Bruch, Haftung, Korrosion...
Unterstützung für F&E : chemische Analyse nach Maß, Material- und Oberflächencharakterisierung, Entwicklung analytischer Methoden
Prozessvalidierung : Reinigung (ISO 19227), Oberflächenbehandlung
Unsere überschaubare Größe, unsere kontinuierlichen Investitionen und unser Know-how im Bereich der Medizinprodukte gewährleisten unseren Kunden eine Zuverlässigkeit der Ergebnisse, eine schnelle Bearbeitung der Anfragen und eine maßgeschneiderte Begleitung ihrer Bedürfnisse.