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Welche Analysetechniken für Epilame-Beschichtungen bietet FILAB an?

In der Luxusindustrie setzt die Uhrenindustrie Epilame-Behandlungen ein, um die mechanischen Räderwerke ihrer Uhren zu optimieren. Die Erzielung einer perfekten Schmierung der Mechanismen ist in der Tat eine große Herausforderung für die Uhrenindustrie.

Was ist ein Epilame und welche Rolle spielt es?

Epilame ist eine fluorierte Behandlung, deren Funktion darin besteht, Schmierstoffe in bestimmten Bereichen zu halten, um die Reibung zwischen den verschiedenen beweglichen mechanischen Teilen zu verringern. Sie dient dazu, die Präzision der Uhr zu verbessern und ihre Lebensdauer zu verlängern. Für diese Behandlung werden die Uhrenteile in ein Epilame-Bad getaucht und anschließend gespült; so entsteht die Oberflächenschicht.

Im Falle eines Defekts oder einer Fehlfunktion dieser Beschichtung unterstützt FILAB Sie dabei, die Ursache des Problems zu identifizieren, und begleitet Sie bei der Optimierung Ihrer fluorierten Behandlung. 

Welche Analysetechniken eignen sich zur Analyse eines Epilames?

FILAB, ein Labor für chemische Analysen und Materialcharakterisierung, begleitet seit vielen Jahren Hersteller aus der Uhrenindustrie bei der Entwicklung, Kontrolle und Überwachung ihrer Produkte durch analytische Verfahren, die speziell auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind, wie etwa die Analyse von Epilame-Beschichtungen. 

Dank seiner Erfahrung und seines hochmodernen analytischen Geräteparks verfügt das FILAB-Labor über eine breite Palette präziser und zuverlässiger Instrumente, mit denen folgende Leistungen sichergestellt werden können:  

Die Analysetechniken für Epilame unterscheiden sich je nachdem, ob die Behandlung auf die Uhrenteile aufgebracht wurde oder nicht

Wenn die Epilame-Behandlung nicht aufgebracht wurde, werden chemische Analysen an den Epilame-Bädern durchgeführt. Diese erfolgen mit verschiedenen Techniken:
  • Die chemische Analyse mittels Gaschromatographie gekoppelt mit Massenspektrometrie (GC-MS) hat zum Ziel, die verschiedenen flüchtigen und halbflüchtigen Verbindungen eines Gemischs zu trennen und sie qualitativ, semiquantitativ und quantitativ zu analysieren.

  • ICP: die Abkürzung für „Inductively Coupled Plasma“ ist eine analytische Technik mit induktiv gekoppeltem Plasma, mit der der Gehalt eines anorganischen Elements in einer Probe gemessen werden kann. Diese Technik ist auf alle Arten chemischer Elemente anwendbar.
  • Die Ionenchromatographie (IC) ist eine der ältesten chromatographischen Analysetechniken. Das Prinzip der Analyse mittels Ionenchromatographie ist einfach. Eine Säule besteht aus einem Harz, das entweder positiv geladen ist (zur Trennung von Anionen) oder negativ geladen ist (zur Trennung von Kationen).
Wenn die Epilame-Behandlung aufgebracht wurde, werden Analysen der Oberflächenbehandlung durchgeführt. Die verwendeten Analysetechniken sind dann unterschiedlich:
  • Die Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS) ist ein analytisches Verfahren. Sie ermöglicht die Bestimmung der elementaren chemischen Zusammensetzung eines Materials bis in eine Tiefe von wenigen Nanometern.
  • Die RAMAN-Spektroskopie ist eine zerstörungsfreie Methode der Vibrationsspektroskopie, mit der sich die charakteristische Signatur der chemischen Bindungen jedes einzelnen Bestandteils der Oberfläche eines Materials bestimmen lässt.
    chaque composant de la surface d’un matériau
  • Die Time-of-Flight Secondary Ion Mass Spectrometry (ToF-SIMS) ist eine Bildgebungs- und Analysetechnik, mit der elementare und molekulare Informationen über die auf der äußersten Oberfläche fester Proben vorhandenen Spezies gewonnen werden können. Sie liefert Informationen über die chemische Zusammensetzung, die räumliche Verteilung der Elemente und die chemischen Bindungen der Probe.
  • Das Atomkraftmikroskop (AFM für Atomic Force Microscope) ist ein hochauflösendes Rastersondenmikroskop, das eine präzise Analyse der Topografie und der nanomechanischen Parameter der Probenoberfläche ermöglicht (Adhäsion, Verformung, Energieverlust usw.)
  • Das Goniometer ist ein Messgerät zur Bestimmung von Oberflächenspannungen und der Oberflächenspannung über den Kontaktwinkel.

Welchen Nutzen hat die Durchführung von Epilame-Analysen?

  • eine chemische Veränderung des Epilams identifizieren
  • eine Umstrukturierung des Epilams identifizieren
  • die Dicke einer Epilam-Beschichtung messen
  • einen morphologischen Unterschied
  • verstehen, wann ein Epilam funktionsstörend sein kann
  • ein Epilam optimieren

Die Vielfalt unserer Kompetenzen in Chemie und Werkstoffen sowie unser hochmoderner analytischer Gerätepark sind eine Stärke, wenn es darum geht, Ihre Herausforderungen im Zusammenhang mit Ihren Epilame-Beschichtungen zu verstehen und Sie dabei zu unterstützen, leistungsfähige Produkte zu erhalten. 

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